Weil am Rhein Eine rundum gelungene Veranstaltung

Ingmar Lorenz
Strahlender Sonnenschein, strahlende Gesichter: Das Kreistrachtenfest war ein voller Erfolg. Foto: Fotos: sc

Weil am Rhein - Danach gefragt, wie er das Kreistrachtenfest am vergangenen Wochenende erlebt hat, sagt Michael Lindemer von der Markgräfler Trachtengruppe kurz und knapp: „Toll!“. Noch Tage nach der dreitägigen Veranstaltung werden ihm Bilder zugeschickt, die das Fest in seiner ganzen Pracht zeigen – mit blauem Himmel und schier zahllosen bunten Trachten. Das gute Wetter ist für Lindemer allerdings auch der einzige Wermutstropfen, wenn auch nur ein ganz kleiner. „Es hätte ruhig zehn Grad kühler sein können“, sagt er. Trotzdem, insgesamt ist er mehr als zufrieden mit dem Ablauf des Kreistrachtenfests.

Im Grunde seien die drei Tage viel zu schnell vorbei gewesen, zumal die Planungen im Vorfeld eine Menge Zeit in Anspruch genommen hatten. Durch Corona war die Unsicherheit bisweilen groß. „Wir wussten ja nicht, ob es gut geht, und alle dabeibleiben würden.“ Letzten Endes habe aber alles reibungslos funktioniert, was auch dem Einsatz der vielen Helfer zu verdanken sei.

Besonders freut sich Lindemer auch über die enorme Vielfalt am Kreistrachtenfest. Jeder habe während der drei Tage seine Nische gefunden. „Es ist wichtig, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen.“ Genau das sei gelungen und habe viel zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen. Zuletzt etwa habe er eine Rückmeldung einer elsässischen Trachtengruppe erhalten, die ihm mitteilte, wie sehr sie sich in Weil am Rhein willkommen gefühlt habe.

Auch mit Blick auf die Markgräfler Trachtengruppe sei es ein voller Erfolg gewesen. „Wir haben gezeigt, dass wir eine Trachtengruppe sind, auf die man stolz sein kann.“ Denn noch nie hatte der Verein eine Veranstaltung ähnlicher Größenordnung organisiert.

Einige Neuerungen hatte man im Vorfeld gewagt, immer auch mit dem Hintergedanken, ein zunehmend jüngeres Publikum für die Trachten zu begeistern. „Schließlich wollen wir keine lebendige Museumsausstellung sein, sondern wir leben das Markgräflerland“, fasst es Lindemer zusammen. Auch dieser Plan sei aufgegangen. Beim Umzug seien Leute jeden Alters – von 20 bis 80 – dabei gewesen, freut er sich.

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