Weil am Rhein „Eintracht“ geht neue Wege

Geehrt wurden (von links) Gerhard Linder, Axel Brombacher und Karl-Friedrich Zandt Foto: Renata Buck Foto: Weiler Zeitung

Von Renata Buck

Zur Generalversammlung des Männergesangvereins Eintracht Ötlingen hat Vorsitzender Ulrich Kunzendorf als Gäste Ortsvorsteherin Helene Brombacher und Pfarrerin Bertina Müller begrüßt. Kunzendorf zeigte sich zufrieden mit der stabilen Chorgröße von 25 aktiven Sängern. Zusammen mit den Passivmitgliedern zählt der Verein 133 Mitglieder.

Weil am Rhein-Ötlingen. Der Rückblick von Schriftführer Joachim Elis auf das abgelaufene Sängerjahr präsentierte eine äußerst aktive Truppe, die zusätzlich zu den etwa 40 wöchentlichen Singstunden gut 20 sängerische Einsätze meisterte. Zusätzlich zum Familienabend unter dem Thema „Wolken, Wind und Wellen“ und einem Serenadenkonzert im idyllischen Hof des Café Inka erhielten die Sänger viel Applaus bei einem festlichen Adventskonzert in der Kirche im elsässischen Bartenheim, dem Wohnsitz von Dirigent Markus Bertelsmann. Mit ihren unterschiedlichen Themen erforderten diese drei Konzerte eine intensive Probenarbeit.

Singen bei vielfältigen Anlässe

Die „Eintracht“ sang bei befreundeten Vereinen, bei einem Open-Air-Gottesdienst in Rheinfelden, beim Chorfestival in Riquewihr, in einem Altersheim und bei Geburtstagsfeiern und drei Beerdigungen. Dazu kam das Wirten bei der Jahresfeier der Ötlinger TSG und beim „Tag der Kunst“ im ArtDorf.

Der Bericht des Rechners Martin Sütterle zeigte trotz des leichten Minus’ im Berichtsjahr eine solide Basis auf. Die Kassenprüfer Günther Brombacher und Fritz Brombacher baten aufgrund der einwandfreien Buchführung um seine Entlastung.

Der Vorsitzende kündigte an, der Gesangverein werde aus Termingründen in diesem Jahr keinen Familienabend veranstalten, sondern stattdessen am 30. Oktober ein Konzert in der Kirche mit anschließendem Hock im Schulsaal am 30. Oktober.

Schon 2015 hatten die Sänger Neues versucht, als sie anstelle des traditionellen Mai- oder Dorfsingens zu einem Serenadenkonzert im Hof des Café Inka einluden, das die Zuhörer im bis in die letzte Ecke gefüllten Hof begeisterte. Das Duo „Small Village“ (früher „Sense of Grey“) von Mia Lorenzen (Gesang) und Edmund Laabs (Gitarre) trug zur zauberhaften Atmosphäre bei.

Publikum auch weiterhin interessieren

Der Chor sei immer gut besetzt, der Probenbesuch mit 86 Prozent zufriedenstellend. Dirigent Markus Bertelsmann sprach von einem ereignisreichen Jahr. Bewährtes wolle man behalten, aber auch neue Wege gehen; neue Herausforderungen seien nötig, um das Publikum immer wieder zu interessieren.

Ortsvorsteherin Helene Brombacher dankte für den großen Beitrag des Vereins für ein aktives Dorf und versprach Unterstützung im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Pfarrerin Bertina Müller dankte für die gesangliche Begleitung der Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf dem Friedhof und die festliche Gestaltung des Gottesdiensts am ersten Weihnachtsfeiertag.

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