Weil am Rhein Eltern in Sorge

Die Hans-Thoma-Schule im Unterdorf Foto: wz/sif

Weil am Rhein-Haltingen (mcf). Schulkinder aus dem Oberdorf sollen den gleichen Zugang zu Bildungs- und Betreuungsangeboten haben wie diejenigen aus dem Unterdorf. Das ist nach Ansicht einer betroffenen Mutter wegen der zwei Standorte der Hans-Thoma-Schule nicht der Fall, wie sie im Haltinger Ortschaftsrat am Donnerstagabend durchblicken ließ. „Die Kinder und Familien sind die Leidtragenden.“

Genauer beleuchtet werden soll das möglichst schon in der nächsten Ortschaftsratssitzung, wie Ortsvorsteher Michael Gleßner in einer ersten Reaktion erläuterte. Dann sollen auch die beiden Mütter als sachkundige Bürgerinnen in die Diskussion eingebunden werden, die im Rahmen der Bürgerfragestunde das Thema auf die Agenda gebracht hatten. Hintergrund ist, dass es zentrale Nachmittagsangebote nur am Hauptstandort im Unterdorf gibt. Kinder müssten damit bei berufstätigen Eltern alleine den nicht ungefährlichen Weg beschreiten.

UFW-Fraktionschef Eugen Katzenstein zeigte sich auch besorgt über die aktuelle Situation. Wichtig sei, dies zügig zu besprechen. Weiterhin stünde auch noch eine Darstellung durch die Rektorin aus, wie es mit dem Weg in Richtung Ganztagsschule weitergehe. Da er diese schon mehrfach eingefordert hatte, übte er auch Kritik wegen den ausbleibenden Infos.

Ortsvorsteher Gleßner zeigte sich optimistisch, dass dies im Oktober nachgeholt wird, ob öffentlich oder nicht-öffentlich müsse noch besprochen werden.

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