Anzeige Erweiterungsbau Rathaus Weil am Rhein

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Die Vorfreude auf den Umzug in den Erweiterungsbau des Weiler Rathauses ist groß. Foto: zVg/Bähr

Weil am Rhein (os). Die Stadt Weil am Rhein hat in den vergangenen zwei Jahren stark in die Effektivität ihrer Verwaltung investiert. Mit der etwas verspäteten Inbetriebnahme des Rathaus-Erweiterungsbaus verbessert sie die Arbeitsabläufe für die Verwaltungsmitarbeiter und vollzieht den Schritt hin zu mehr Bürgernähe.

Der Rathaus-Erweiterungsbau mit seinem Turm ist ein optisches Highlight in der Weiler Innenstadt und unweit der geplanten Fußgängerzone sowie ein Ort für zukunftsfähiges und modernes Arbeiten der Stadtverwaltung. Die Verzögerung bei den Bauarbeiten mit ihren mehr als 70 Räumen war zuerst durch Corona und später durch die bekannten Roh- und Baustoff-Lieferprobleme bedingt.

Nun ist aber die Freude bei den Verantwortlichen im Weiler Rathaus umso größer: „Es ist endlich so weit. Wir können die neuen Räumlichkeiten beziehen. Es war ein langer, nicht immer einfacher Prozess. Einige Hürden galt es zu umschiffen. Doch das ist uns, trotz am Ende des Prozesses ungünstiger Rahmenbedingungen, sehr gut gelungen“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Dietz. Er dankt allen Projektbeteiligten und lobt gleichzeitig die Mitarbeiter für ihren professionellen Umgang mit den Herausforderungen des Arbeitens neben einer Baustelle. Dietz weist darauf hin, dass ab nächster Woche der Umzug der einzelnen Ämter und Abteilungen startet.

Die Stadtverwaltung betont auch, dass dank der Zusammenarbeit mit dem professionell agierenden Projektsteuerer und dem engagierten Bauleiter die finanziellen Auswirkungen der genannten Schwierigkeiten in Grenzen gehalten werden konnten. Knapp 22 Millionen Euro waren für das Großprojekt Erweiterungsbau inklusive Brandschutzsanierung im Bestandsbau veranschlagt, so die Stadtverwaltung. Ob und in welchem Umfang Mehrkosten entstanden sind, werde derzeit auch in Verhandlung mit den Baubeteiligten geprüft. Mit einer Prognose sei im Herbst 2022 zu rechnen. Das Projekt Erweiterungsbau sei, so die Stadt, für die Funktionalität einer zukunftsfähigen und modernen Stadtverwaltung unabdingbar. Das wusste man schon lange, allerdings wurde das notwendige Vorhaben immer wieder aufgeschoben.

Die räumlichen Kapazitäten im 1964 bezogene Rathaus auf der Leopoldshöhe waren schon einige Jahre ausgereizt, als der Weiler Gemeinderat 2016 die Verwaltung beauftragte, die Planung und den Bau der dringend notwendigen Rathauserweiterung anzugehen. 2018 stimmte das Gremium dann der Erweiterung und den Baumaßnahmen für die Anbindung an das Bestandsgebäude sowie der sicherheitstechnischen Sanierung des Bestandsgebäudes zu. Die Baufreigabe erfolgte im Mai 2019, ehe Ende Februar 2020 das Regierungspräsidium Freiburg den „Roten Punkt“ aushändigte. Anfang April 2020 begannen die Abbrucharbeiten am Nebengebäude und dem Fahrradschopf als erste Maßnahmen für das nun nach gut zwei Jahren abgeschlossene, größte Hochbauprojekt der Stadt seit ihrem Bestehen.

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