Anzeige Erweiterungsbau Rathaus Weil am Rhein

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Die Arbeitsplätze sind mit moderner Technik ausgestattet. Foto: zVg/Bähr

Weil am Rhein (os). Der Erweiterungsbau des Weiler Rathauses mit dem Rathausturm als visuellem Highlight in architektonischer Hinsicht wurde vom Architekturbüro „Blocher Partners“ aus Stuttgart entworfen und fügt sich in die umliegende Bausubstanz ein. Der viergeschossige Baukörper entspricht dem Höhenniveau der umliegenden Gebäude und gewährleistet ein zusammenhängendes, klares Erscheinungsbild der beiden Rathaus-Bauten.

Das funktionale Gebäude soll Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit vereinen und dabei eine Anlaufstelle für Bürger sein und auch moderne Arbeitsplätze für die Mitarbeiter bieten. Das große Foyer ist das verbindende Zentrum des bestehenden und des neuen Gebäudes und fungiert als Kommunikationszone zwischen Alt und Neu. Ein eigenes Treppenhaus erhöht die Flexibilität der internen Gebäudenutzung. Das Gebäude hat zwei Treppenhäuser, eines als Erschließungskern mit Aufzug und ein Fluchttreppenhaus. Der Rathausturm beinhaltet in seinem unteren Geschoss einen großen Mehrzweckraum mit einer Mitarbeiterterrasse, der als Gemeinschaftsraum gedacht ist. Im oberen Turmgeschoss befindet sich der neue Trauraum. Hier können kleinere Veranstaltungen stattfinden. Mit einem großen Panoramafenster ermöglicht dieser Raum einen eindrucksvollen Blick auf die Stadt, die Weinberge und die Basler Bucht. „Vor dem Hintergrund des immer größer werdenden Fachkräftemangels und der immer schwieriger werdenden Personalfindung ist es von entscheidender Bedeutung, einen zeitgemäßen und attraktiven Arbeitsplatz anbieten zu können“, nennt der Oberbürgermeister einen wichtigen Aspekt des Erweiterungsbaus. Nur so könne die Verwaltung in Konkurrenz mit anderen Arbeitsgebern bestehen. Für die Bürger bringt der Erweiterungsbau entscheidende Vorteile. Gemäß dem Motto „Verwaltung unter einem Dach“ sind kurze Wege und effizientere Strukturen zu nennen. So werden das Kulturamt und das zeitweilig in Haltingen untergebrachte Standesamt wieder ins Rathaus zurückkehren. Ebenso zieht die Abteilung Soziales, Schulen und Sport in das Bestandsgebäude ein. Der Erweiterungsbau mit seinen 69 Büros, drei Besprechungsräumen inklusive Stabsraum für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, einem IT-Schulungsraum sowie dem Trauraum ist klimaneutral dank einer effizienten Dämmung, erneuerbarer Energie mit drei Photovoltaikanlagen und Energieerzeugung durch ein Blockheizkraftwerk, Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und den Verzicht auf eine klassische Klimaanlage. Auch verfügt das 5323 Quadratmeter große Gebäude über eine ausführliche Sicherheits- und Brandschutztechnik. Für das kombinierte Fahrrad- und Abstellgebäude mit Logistikfläche und separaten Duschen und Umkleideräumen mit Spinden am Bestandsgebäude erhält die Stadt eine Förderung aus dem Programm „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement“ in Höhe von 155 880 Euro und für die Ausstattung der Besprechungsräume mit Videokonferenzsystemen zur Vermeidung von Dienstfahrten weitere 25 239 Euro. Nach Abschluss aller Arbeiten auch im Bestandsgebäude soll im kommenden Jahr ein „Tag der offenen Tür“ stattfinden.

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