Weil am Rhein Es herrscht Zuversicht

Weil am Rhein - Zuversicht an der Gemeinschaftsschule: Das Ziel, dass die Bauabschnitte 1 bis 3 zum neuen Schuljahr bezugsfertig sein sollen, steht nach wie vor. „Es muss sich zwar noch vieles tun, aber das wird es auch“, zeigte sich Erster Bürgermeister Christoph Huber gestern bei einem Pressetermin überzeugt.

Damit sollen „mit Einschränkungen“ drei Viertel des Gebäudes wieder nutzbar sein. „Wir haben Firmen aus der Region zusammengekratzt, um das Ziel zu halten.“ Jetzt bestehe aber auch die berechtigte Hoffnung, dass die drei Abschnitte fertig werden. Beim Deckenbau sei man noch im Defizit, erklärte Thomas Klug vom Amt für Gebäudemanagement und Umweltschutz im Weiler Rathaus. „Das wird jetzt mit Manneskraft aufgeholt – auch samstags und mit Überstunden.“

Es könnten aber nicht alle Schüler wieder einziehen. „Ein paar Unterrichtseinheiten müssen weiterhin außerhalb stattfinden“, kündigte Huber an. Einig sind sich die Verantwortlichen aber, dass es keine Auslagerung nach Haltingen mehr geben soll. Die Container werden erst einmal stehen bleiben, ergänzte Klug.

Was steht noch an?

Im Zuge des vierten Bauabschnitts wird unter anderem noch der neue Haupteingang realisiert. „Das Foyer soll trotzdem weitgehend nutzbar sein“, sagte Klug. Es werde eine Staubwand aufgestellt. Der Zugang erfolgt über einen der Seiteneingänge. „Dafür wird es einen Plan geben“, kündigte Hauptamtsleiterin Annette Huber an. „Eine gewisse Improvisationsfähigkeit wird noch gefragt sein“, meinte Christoph Huber. Schulleiter Burkhard Keller sah darin kein Problem: „Schüler und Lehrer haben schnell raus, welcher Eingang offen ist.“ Generell sollen die Restarbeiten so vonstatten gehen, dass der Schulbetrieb nicht gestört wird, erklärte die Hauptamtsleiterin.

Weiter verzögern wird sich der Einbau eines Aufzugs. Die Rohbauarbeiten waren eigentlich für die Sommerferien geplant. „Wir haben aber keinen Unternehmer bekommen“, so Klug. Eine erneute Ausschreibung werde im Herbst erfolgen.

Mit der Gestaltung der Außenanlagen hätte eigentlich Mitte August begonnen werden sollen – eine Verzögerung bei den Bauarbeiten wirke sich aber auch darauf aus. Deshalb werde man sich dem Außenbereich erst Mitte Februar widmen. Ansonsten sollen 2020 nur noch etwaige Mängel beseitigt werden.

Maßnahmen

Thomas Klug und Amtsleiter Claudio Bergermann erläuterten beim Rundgang Maßnahmen, die im Zuge der Sanierung stattfinden. Die Fassade wird künftig eine Rohrverkleidung statt Wasch-beton zieren. Dahinter befindet sich die Lüftung. Mit der neuen Dämmung sei auch ein besserer Wärmeschutz gewährleistet.

Im Innenbereich gibt es laut Bergermann eine Mischung: „Elemente wie die Ziegelwände und der Boden bleiben, Decken und Malerflächen sind neu.“ Das mache auch den Charme aus, fand Klug. „Die Schule ist dann neu, aber hat auch noch alte Elemente, die passen. So wird ein Stück Vergangenheit integriert.“ Auch die Elektrik wurde ausgetauscht – und kilometerweise Kabel verlegt. Viel sei für den Brandschutz getan worden.

Zur Stimmung unter den Lehrern erklärte Keller: „Mit der Aussicht, dass der Schulbetrieb wieder möglich ist, kehrt auch die Motivation zurück.“ Die Intensivierung der Reinigungsarbeiten habe sich auf jeden Fall rentiert.

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