Weil am Rhein - Das von der Baden-Württemberg Stiftung und der Robert-Bosch-Stiftung getragene Stipendienprogramm Talent im Land fördert begabte Schüler aus Baden-Württemberg, die auf dem Weg zum Abitur Hürden zu überwinden haben. Mit dabei ist der Weiler Ardan Amet Cengiz.

In diesem Jahr wurden 31 Schülerinnen und 20 Schüler in das Programm aufgenommen. Der 14-jährige Ardan Amet Cengiz wurde in Deutschland geboren. Seine Eltern stammen aus der Türkei und er wohnt in Weil am Rhein. Er interessiert sich besonders für Politik und Geschichte. In seiner Freizeit liest er am liebsten Krimis, Politikbücher oder die Zeitung. Ardan ist politisch sehr interessiert und hat bereits an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen. Nach dem Abitur will er Politikwissenschaft, Jura oder Geschichte studieren und anschließend als Journalist arbeiten.

51 Stipendiaten

Die 51 Stipendiaten des aktuellen Jahrgangs sind eine vielfältige Gruppe: Während 27 Schülerinnen und Schüler in Deutschland geboren sind, dominieren bei den anderen acht Geburtsländern Länder des Nahen und Mittleren Ostens: neben Pakistan, Afghanistan, Libanon und Iran kommt mit elf Stipendiaten die größte Gruppe aus Syrien. Weitere Geburtsländer sind Sri Lanka, die Philippinen und Rumänien.

Sechs Schülerinnen und Schüler haben keinen Migrationshintergrund – 22 Stipendiatinnen und Stipendiaten sind dagegen in den vergangenen vier Jahren nach Deutschland zugewandert.

Gemein haben die Schüler, dass sie alle Teil der „TiLFamilie“ sind. Ihr Stipendium hat am 1.September begonnen und beinhaltet ein monatliches Stipendium, persönliche Beratung sowie Stipendiatentreffen, Seminare und weitere Bildungsangebote. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bei Bedarf Mittel für Nachhilfe in den Hauptfächern, Zuschüsse zu Klassenfahrten und zu außerschulischem Engagement zu beantragen.