Weil am Rhein Freie Wähler auf Tour in Weil

Weiler Zeitung
Die Gruppe der Freien Wähler aus Kreistag und Gemeinderat umrahmt den Direktor des Vitra Design Museums vor dem Schaudepot von Herzog-de Meuron. Von links: Oliver Friebolin, Tonio Paßlick, Rolf Rung, Beatrice Kaltenbach-Holzmann, Mateo Kries, Jürgen Walliser, Ulrich May, Eugen Katzenstein, Eduard Behringer und Andreas Rühle. Foto: zVg/Tonio Paßlick

Unter dem Motto „Freie Wähler unterwegs“ haben Gemeinderats- und Kreistagskandidaten der Freien Wähler dem Infobest Palmrain und dem Vitra Design Museum einen Besuch abgestattet.

Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler hat in den vergangenen Jahren immer wieder Orte im Landkreis besucht, um mit Bürgern und Institutionen über aktuelle Fragen und Probleme zu sprechen und sich über die Perspektiven von Einrichtungen zu unterhalten, die einen wichtigen Einfluss auf die Lebensqualität im Landkreis haben, heißt es in einer Mitteilung.

Tonio Paßlick zeigt Weiler Einrichtungen

Der Weiler Kreisrat Tonio Paßlick hat jüngst in dieser Reihe einen Besuch bei Infobest am Palmrain und beim Vitra Design Museum vorbereitet. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Weiler UFW-Fraktion Eugen Katzenstein, Andreas Rühle und Rolf Rung sowie Kreistagskandidaten der Freien Wähler wie Jürgen Walliser, dem Eimeldinger Bürgermeister Oliver Friebolin und der Kreisverbandsvorsitzenden Daniela Meier besuchten die Kreisräte Ulrich May, Beatrice Kaltenbach-Holzmann, Eduard Behringer und Tonio Paßlick zunächst die Infobest-Büros am Palmrain.

Von der Niederlassung bis zu Versicherungsfragen

Der Schweizer Vertreter Marc Borer und der deutsche Vertreter Marcus Schick dokumentierten anhand eines Powerpoint-Vortrags den Werdegang der 1993 als Interreg-Projekt ins Leben gerufenen Informationsplattform für Menschen im Dreiland, die sich hier über eine große Bandbreite von Themen, vom Beruf über die Niederlassung bis hin zu Versicherungsfragen bei Juristen orientieren können. Über 150 000 Menschen haben das Angebot bisher wahrgenommen, wobei die Anfragen sich nach der Pandemie wieder bei rund 4500 registrierten Bearbeitungen im Jahr eingependelt haben.

Kaltenbach-Holzmann monierte, dass vor allem staatliche Träger die Einrichtung mit ihren 4,5 Stellen finanzieren, während die Verbände der Industrie und des Handels bislang noch als Unterstützer fehlten. Tonio Paßlick sah angesichts der Komplexität der Bewältigung formaler Erfordernisse für das Alltagsleben im Dreiland Chancen für ein neues Berufsbild als „Life Coach“ im Dschungel der unterschiedlichen bürokratischen Herausforderungen. Die drei Landesvertreter moderieren die Anfragen. Sie können Wege weisen, vermitteln, und manchmal auch unmittelbar antworten auf die Probleme der Bürger. Das Spektrum der Anfragen ist vielschichtig.

„Leuchtturm der überregionalen Kulturlandschaft“

Danach wurde die zehnköpfige Gruppe der Freien Wähler beim Schaudepot auf dem Vitra Campus von Mateo Kries, dem Direktor des Vitra Design Museums, empfangen. Kries informierte über den Werdegang des privaten Museums und des Campus, die Projektfinanzierungen von Ausstellungen und nicht zuletzt über die regionalen und lokalen Angebote, die dieser Leuchtturm in der überregionalen Kulturlandschaft seit vielen Jahren für Schulen, Besuchergruppen und die Menschen im Kreis unterbreitet.

Wo Lokalpolitik unterstützen kann

Rund 30 Prozent der zur Zeit rund 170 000 jährlichen Besucher des Museums kommen aus einem Radius von rund 30 Kilometern um Weil am Rhein. Das Museum hat dadurch längst nicht nur für den Tourismus Bedeutung, sondern auch für die Lebensqualität in der Region. Im lebhaften Gespräch entspannen sich einige konkrete Ideen wie die Lokalpolitiker dabei unterstützend wirken können. Bei einem Rundgang durch die „Schatzkammer“ des Museums, das riesige Archiv unter dem Schaudepot, erfuhren die Kommunalpolitiker viele spannende Details zur Geschichte des industriellen Möbel-Designs.

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