Weil am Rhein Freude über geglückten Start

Ingmar Lorenz
Viel Technik, die die Kunden kaum zu Gesicht bekommen, verbirgt sich in der Dreiländergalerie. Foto: Saskia Scherer

Obwohl es an der einen oder anderen technischen Komponente noch hakt, ist der Start in der Dreiländergalerie aus Sicht von Centermanager Andreas Thielemeier geglückt. Lediglich einige „Kinderkrankheiten“ müssen noch behoben werden.

Von Ingmar Lorenz

Weil am Rhein. Bei der Dreiländergalerie handele es sich um ein hochgradig technisiertes Gebäude, betont Thielemeier. Dass es daher gerade am Anfang zu kleineren Störungen kommen könne, sei normal. „Wir sind noch dabei, einige ,Kinderkrankheiten’ zu beheben“, erklärt der Centermanager. So blieb jüngst etwa eine Rolltreppe recht unvermittelt stehen. Die zuständige Technikfirma setzte sie wieder in Gang und wurde beauftragt, die Lage weiter im Blick zu behalten. Ein anderes Beispiel sei das Tor der Tiefgarage, das kürzlich morgens um 5.30 Uhr plötzlich zu ging. Auch in diesem Fall nahm Thielemeier umgehend Kontakt zur zuständigen Firma auf, die daraufhin Veränderungen in der Schaltung vorgenommen habe. Abgesehen von diesen kleinen Störungen seien der Start der Dreiländergalerie aber gut geglückt. „Es gibt insgesamt keine größeren Verwerfungen.“ Das eine oder andere müsse sich einfach noch ein wenig einspielen.

Verkäufer lernen das Center kennen

Trotzdem hat Thielemeier dieser Tage viel zu tun. Unter anderem kommen seitens der Mieter beziehungsweise der Verkäufer, die die Dreiländergalerie erst noch kennenlernen müssen, viele Fragen. Die Mitarbeiter erkundigen sich etwa nach dem Standort der Toiletten oder wollen wissen, wie genau die Müllbeseitigung organisiert ist, legt der Centermanger dar. Zwar seien im Vorfeld Rundschreiben mit den entsprechenden Informationen verschickt worden, die aber nicht unbedingt bei jedem einzelnen Mitarbeiter angekommen sind.

Insgesamt seien die Rückmeldungen, die Thielemeier bislang erhalten hat, durchweg positiv – sowohl seitens der Mieter als auch der Kunden, mit denen der Centermanager Kontakt hat. Ein Kunde habe ihm etwa jüngst mit Begeisterung mitgeteilt, dass man ähnliche Center sonst nur in Städten wie Berlin finden könne. Was Thielemeier zudem beobachtet hat, ist, dass es gerade zahlreiche jüngere Menschen vermehrt in die Dreiländergalerie zieht.

Auch die Mieter sind zufrieden. „Was die Kundenfrequenz angeht, waren vor allem die ersten drei Tage überwältigend“, bilanziert Thielemeier. Aber auch an den Folgetagen habe die Anzahl der Kunden die Erwartungen übertroffen. „Es wäre natürlich toll, wenn das so weiter geht“, sagt der Centermanager mit Blick auf die kommenden Wochen, in denen sich von Weitem schon das Weihnachtsgeschäft abzeichnet.

Aber nicht nur deshalb blickt Thielemeier einer arbeitsreichen Zeit entgegen. Denn bei einigen Mietern stehen in den kommenden Tagen noch Ausbauarbeiten an. Diese müssen koordiniert werden, damit etwa die lärmintensiveren Arbeiten den laufenden Betrieb in der Dreiländergalerie nicht stören.

Europaplatz ist wichtiges Anliegen

„Auch die Außenanlage müssen wir im Auge behalten und zusehen, dass die Arbeiten zügig abgeschlossen werden“, betont Thielemeier. Dies sei ihm ein großes Anliegen, da insbesondere die Weiler Bürger von dem neu gestalteten Europaplatz profitieren werden. Denn wenn die Arbeiten vollständig abschlossen sind, sei eine Fläche vorhanden, die auf vielfältige Weise bespielt werden kann, ist sich Thielemeier sicher.

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