Weil am Rhein Für die Zukunft: Container im Boden versenken

Müll ist ein Ärgernis Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Weil am Rhein (mcf). Eine Option für die Zukunft bei der leiseren Entsorgung von Altglas im Stadtgebiet sind Niederflurcontainer, also im Boden eingelassene Rückgabeorte. Die Stadt hatte hier schon vor Jahren ihr Interesse bekundet, erinnert sich Stadtsprecherin Annette Huber. Ziel war, bei der Ausweisung von Baugebieten nicht nur den Containerstandort zu definieren, sondern im Rahmen der Erschließungsmaßnahmen diesen verträglicher im Boden zu versenken.

Ob dies durch den Entsorger auch so genutzt werden kann, sei lange offen gewesen. Nun stehe fest, dass sie es leeren können, skizziert die Stadtsprecherin den aktuellen Stand. Doch: „Die Entsorger sind nicht verpflichtet.“ Nur, wenn andere die Kosten übernehmen, seien die Entsorger mit dabei, weiß die Stadt.

Eine erste Kostenkalkulation belaufe sich auf ein Investitionsvolumen von 50 000 bis 60 000 Euro. Hinzu kommen die Mehrkosten für die Leerung. Ins Auge gefasst wurde, dies im Neubaugebiet Hohe Straße zu verwirklichen, doch seinerzeit war es technisch noch nicht möglich, so Huber. „Aktuell ist es kein Thema für uns“, weiß sie um die fehlende Erschließung von Neubaugebieten.

Ein Königsweg für die Zukunft ist laut der Stadtsprecherin schwierig. So würden die Bürger eine wohnortnahe Entsorgungsmöglichkeit fordern. Daher erfolge die Ausweisung entsprechender Standorte bei Neubaugebieten. Schließlich gehe es darum, die Recyclingquote hoch zu halten. Und dafür bedürfe es eines Netzes an wohnortnahen Plätzen.

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