Weil am Rhein Für informative Nachmittage

Die Verantwortlichen des Dienstagstreffs informierten über die Angebote. Foto: Marco Fraune Foto: Weiler Zeitung

Die Seniorenarbeit in Ötlingen ist dem Ortschaftsrat ein zentrales Anliegen. Welchen Beitrag der Dienstagstreff für den Ort leistet, schilderten jüngst die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.

Von Marco Fraune

Weil am Rhein-Ötlingen. Elsbeth-Sabine Rösch, Liesel Altstadt-Lais und Christa Kessler leiten aktuell den Dienstagstreff, der in Zusammenarbeit des DRK-Frauenvereins mit der Vorsitzenden Marianne Braun und der evangelischen Kirchengemeinde Ötlingen angeboten wird.

Ende 1984 noch als Mittwochstreff nach einer Idee von Anna Idda gestartet, die lange Jahre Vorsitzende des Frauenvereins war, wurden seitdem eine Vielzahl von Aktionen auf die Beine gestellt. Geblieben ist dabei, dass die Kirchengemeinde den Gemeindesaal zur Verfügung stellt, wenn sich die Frauen von November bis Ende April alle zwei Wochen treffen.

Mit dabei sind zirka 20 Frauen im Alter von 65 bis 89 Jahren. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen waren in der Hauptsache Anna Idda, Dorothee Harr, Verena Kiefer, aber auch Hildegard Ruser, Irm Güthlin, später Bärbel-Sieglinde Fünfschilling, Jutta Vehmann, Elsbeth-Sabine Rösch, Imelda Gerstner, Christa Kessler und Liesel Altstadt-Lais. „Es soll immer ein heiterer, besinnlicher, aber auch informativer Nachmittag sein und dem persönlichen Austausch dienen“, schilderte Rösch. Es gebe auch Kaffee und Kuchen, der von den Teilnehmerinnen gespendet oder vom DRK-Frauenverein finanziert werde.

Dem Ortschaftsrat schilderte die Verantwortliche außerdem, dass die Treffen themenbezogen und jahreszeitgemäß gestaltet werden. Auch werde immer wieder ein Referent eingeladen. Besichtigungsfahrten oder ein Besuch im Seniorenkino zählen ebenso zu den Angeboten.

Ob darüber hinaus womöglich noch eine Nachfrage nach Einkaufsfahrten für die Seniorinnen besteht, wissen die Aktiven nicht. Eventuell könne hier eine Umfrage Aufschluss geben.

„Toll, was ihr da macht“, lobte Axel Brombacher das Engagement der Treff-Frauen. Ortsvorsteher Günther Kessler freute sich, dass der Dienstagstreff auf solch eine Resonanz trifft. Schließlich seien zwischenzeitlich nur etwa sechs Frauen gekommen. Männer würden hingegen noch fern bleiben, obwohl der Treff sich auch an diese richtet.

Dass es eine Nachfrage nach täglichen Hilfen in Ötlingen gibt, bezweifeln die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Treffs, wie Rösch auf Nachfrage von Burkhard Cerff erklärte. So würden die Familien in der Umgebung wohnen und helfen.

Außerdem gebe es die Seniorenberatungsstelle, ergänzte Hauptamtsleiterin Annette Huber. Die Mitarbeiterin könne sich durchaus einmal beim Treff vorstellen, schlug sie vor. „Das wäre gut“, freuten sich die Aktiven über die Idee. Darüber hinaus gebe es auch noch den Pflegestützpunkt in Lörrach, ergänzte Kathrin Schröder-Meiburg.

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