Weil am Rhein Fuhrpark auf dem neuesten Stand

Wichtige Ergänzung des Fuhrparks der Feuerwehr Weil am Rhein: Am Freitag wurden den Floriansjüngern drei neue Fahrzeuge übergeben. Gemeinsamer Beschaffungswert: rund eine Million Euro.

Weil am Rhein (sc). Die neuen Fahrzeuge seien notwendig, um den gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben der Feuerwehr nachkommen zu können, sagte Kommandant Frank Sommerhalter. Der Dank gelte der Stadt Weil am Rhein für die Bereitstellung der Mittel und dem Landratsamt Lörrach für die unkomplizierte Bearbeitung der positiv beschiedenen Zuschussanträge.

Von den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Angehörigen der Feuerwehr seien zwischen 200 und 600 Stunden Arbeit geleistet worden, bis die neuen Fahrzeuge einsatzbereit in den Gerätehäusern der Feuerwachen gestanden hätten. Positiv vermeldete der Kommandant, dass nach der Verabschiedung des Feuerwehrbedarfsplans in nächster Zeit die Stellen der Hauptamtlichen um zwei weitere Mitarbeiter aufgestockt werden. Auch dadurch würden die ehrenamtlichen Kräfte entlastet.

Zu dem neuen Domizil der Feuerwehr, das im Norden liegen wird, könne er noch keine Angaben machen, so Sommerhalter. Sein Dank galt der Stadt für die „topmodernen Fahrzeuge“ und die Bereitstellung der finanziellen Mittel.

Bei Einsätzen auf der Gemarkung, bei verschiedenen Überlandhilfen wie jüngst zusammen mit anderen Wehren aus der Umgebung im Ahrtal, aber auch beim Starkregenereignis in Haltingen habe die Feuerwehr ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Dietz. Die Ausrüstung und Organisation von Feuerwehren im ganzen Land unterliege der konstanten Selbstbewertung. Es gehe darum, im Rahmen des Machbaren und des Vereinbarten die eigenen Einsatzbedingungen zu optimieren. Den Menschen in hohem Maß Schutz zu bieten und gleichzeitig mit den technischen und den gesellschaftlichen Veränderungen zurechtzukommen, das sei Aufgabe der Feuerwehr.

Übergabe und Segnung

Die drei neuen Fahrzeuge, das HLF 10, das bei der Abteilung Haltingen angesiedelt sein wird, das Tanklöschfahrzeug 4000 und der Gerätewagen Logistik/Kleinalarm, die beide in der Stadtfeuerwache stehen, hätten insgesamt einen Beschaffungswert von rund einer Million Euro. Die finanzielle Hilfe vom Land habe für zwei der Fahrzeuge 187 000 Euro betragen.

OB Dietz wünschte den Wehrleuten, dass die Erwartungen, die mit der Beschaffung verbunden seien, zum Wohl der Bürger auch im Alltag erfüllt werden. Gemeinsam segneten Diakon Uwe Degenhardt und der evangelischen Pfarrer Michael Hoffmann die Fahrzeuge.

Besondere Ehrung

Eine besondere Ehrung wurde dem Stabsführer des Spielmannszug Weil am Rhein und Kreisstabsführer, Michael Schiessel, zuteil. Durch den Landesstabsführer der Feuerwehrmusiken, Nico Zimmermann, wurde dem verdienten Wehrmann das Deutsche Feuerwehr Kreuz in Gold des Deutschen Feuerwehrverbands überreicht.

 Über die zahlreichen weiteren Ehrungen und Beförderungen berichten wir noch ausführlich.

HLF 10: Neben der Brandbekämpfungen ist das Fahrzeug auch für die technische Hilfeleistung und für Rettungseinsätze im mittleren Umfang geeignete und bringt die entsprechende Beladung mit. Der Wassertank fasst 2000 Liter. Die Gesamtkosten liegen bei 417 000 Euro. Vom Land wurden 92 000 Euro bezuschusst. Standort: Abteilung Haltingen.

TLF 4000: Aufgrund des großen Wassertanks und der großen Mengen an Sonderlöschmitteln wie Schaum oder Pulver wird das Fahrzeug hauptsächlich bei Großbränden in der Industrie, bei Bränden auf den Verkehrswegen oder in Logistikanlagen eingesetzt werden. Erstmals wurde auf diesem Fahrzeug auch eine spezielle Ausrüstung zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung verladen. Das Land förderte die Beschaffung aufgrund der überörtlichen Einsetzbarkeit des Fahrzeugs mit 95 000 Euro. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit, in die die verschiedenen Firmen involviert waren, konnte die Einweisung der Mannschaft onlinebasiert und mit einem besonderen Hygienekonzept stattfinden. Standort: Abteilung Stadt.

Gerätewagen Logistik/Kleinalarm: Dieses Fahrzeug wird wohl die meisten Arbeitsstunden aufweisen, stellte Kommandant Frank Sommerhalter fest. Das Fahrzeug ist bei der Abteilung Stadt angesiedelt. Den hauptamtlichen Kräften wird es ermöglichen, kleine Einsätze bei technischen Hilfeleistungen mit wenig Personal abzuarbeiten.

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