Weil am Rhein Furioses Finale fürs Festival

Ingmar Lorenz

Weil am Rhein - Ein Festivalabend wie aus dem Bilderbuch: Bei heiterem Wetter und ausgelassener Stimmung ging am Samstag das Internationale Bläserfestival zu Ende.

Ein wenig hatte das Organisation-Team um Kulturamtsleiter Peter Spörrer die lockere Bestuhlung auf dem Rathausplatz gegenüber den Vorabenden geändert, so dass eine Freifläche vor der Bühne für all jene zur Verfügung stand, die das Tanzbein schwingen wollten. Das Publikum machte davon reichlich gebrauch, denn sowohl der Aufritt von „Supercharge“ als auch das Programm von „Quarter to Africa“ luden zum Tanzen ein.

„Supercharge“ boten charismatischen R&B von der allerfeinsten Sorte. Routiniert und fließend kamen die Bläsersätze daher, Improvisationen boten zugleich immer wieder Ausflüge an die Grenzen des Jazz – und bisweilen darüber hinaus.

Musikalisch anders, aber nicht weniger tanzbar war die Musik, die „Quarter to Africa“ im Anschluss auf die Bühne zauberte. Orientalische Klänge verbanden sich mit Einflüssen aus Jazz und Blues, wobei immer wieder auch ein wenig Rock in der Stilmischung dabei war, die ab 21 Uhr auf dem Rathausplatz erklang.

Dem Anspruch der Internationalität hat das Bläserfestival insgesamt betrachtet Rechnung getragen. An den drei Abenden standen Künstler unter anderem aus Israel, England, Deutschland und den USA auf der Bühne in Weil am Rhein.

Für Kulturamtsleiter Peter Spörrer, der an allen drei Abenden durchs Programm führte, war es das erste Internationale Bläserfestival. Und gleich gab es so einige Herausforderungen zu meistern, was dem Kulturamtsleiter jedoch souverän gelang.

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