Weil am Rhein Geschichten, Musik und Tanz

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Die Leopoldschüler hatten ein buntes Programm für die Weihnachtsfeier vorbereitet. Foto: zVg

In dicke Jacken eingepackt und teils unter warmen Decken beging am letzten Schultag vor den Ferien die Schulgemeinschaft der Leopoldschule ihre traditionelle Weihnachtsfeier. Um den Corona-Anforderungen gerecht zu werden, wurde die Bühne kurzerhand von der Turnhalle auf den Schulhof verlegt.

Weil am Rhein. Wie jedes Jahr eröffneten die Klassen 5 und 6 die Feier mit dem Krippenspiel. Sie schlüpften in die Rolle der Hirten, die auf ihrem Weg nach Betlehem Menschen geholfen haben, denen sie begegnet sind und ihnen die Dinge schenkten, die eigentlich als Geschenk für das neugeborene Kind in Betlehem gedacht waren. Am Ende standen sie mit leeren Händen vor der Krippe und fühlten sich dennoch angenommen. Die Schüler überzeugten die Zuschauer nicht nur mit ihren fehlerfrei vorgetragenen Texten, sondern auch mit selbst gesungenen Liedern und ihren schauspielerischen Fähigkeiten, heißt es in einer Mitteilung der Schule. Seit Anfang November hatten sie unter Anleitung ihrer Lehrerin Irina Schubert stetig daran gefeilt.

Buntes Programm

Das weitere Programm bot eine bunte Vielfalt an Beiträgen. Alle dritten Klassen sangen gemeinsam das Lied „Was hat wohl der Esel gedacht“, in dem die Gedanken des Esels im Stall zur Sprache kamen. Einige Kinder aus der vierten Klasse spielten gemeinsam zwei Lieder auf ihren Keyboards, bevor alle Viertklässler den bekannten Klassiker „Fröhliche Weihnacht überall“ anstimmten. Weiter ging es mit „Joyeux Noel“, einem Lied dessen Botschaft lautet, dass sich alle über Weihnachten freuen dürfen, auch wenn jemand nicht Weihnachten feiert.

Zum bekannten „Feliz navidad“ hatten die Achtklässler eine Bodypercussion einstudiert, die zum Mitmachen animierte. Mit einer weihnachtlichen Version von „Dance Monkey“ heizte die Klasse 2b allen mächtig ein, heißt es. Das Publikum nutzte die Gelegenheit gerne, sich beim Mittanzen aufzuwärmen.

Das Schlusswort sprach Rektor Stephan Hölscher. Er griff ein Zitat von Immanuel Kant auf, in dem dieser meinte, dass „Hoffnung, Schlaf und Lachen helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu ertragen“. Die Hoffnung hätten alle am Schulleben Beteiligten in den vergangenen Monaten nicht aufgegeben und die Weihnachtsfeier habe allen ein Lachen ins Gesicht gezaubert. Er sei stolz, Teil dieser Schulgemeinschaft zu sein. Er dankte allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben, insbesondere Roland Kümmerle, der mit einer Projektgruppe für den Aufbau und den reibungslosen technischen Ablauf verantwortlich war, sowie Sandra Wehrle, die durchs Programm führte.

Passend zu den Worten Kants endete die Weihnachtsfeier mit dem gemeinsamen Lied „Der lachende Engel“, bevor Schüler und Lehrer in den Klassenzimmern den Schulmorgen ausklingen ließen.

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