Weil am Rhein Investition für kommunalen Klimaschutz

Millimeterarbeit war beim Einbau der Holzhackschnitzelkessel bei der neuen Heizzentrale gefragt . Foto: zVg

Weil am Rhein - Nachdem die Arbeiten für den Rohbau der neuen Heizzentrale der Stadtwerke an der Römerstraße abgeschlossen waren, konnte der Holzhackschnitzelkessel eingebaut werden. „Für die In­stallation der bis zu 25 Tonnen schweren Teile waren die Techniker in Millimeterarbeit und perfektem Zusammenspiel gefordert“, berichtet Daniel Weiß von den Elektrizitätswerken Schönau, die für die technische Planung verantwortlich sind.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein war der Einbau des Elektrofilters. Dieser wird später zum Herausfiltern des Feinstaubs aus dem Rauchgas benötigt. Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan, so dass im September der Holzkessel angeheizt werden kann und dann erstmals erneuerbare Wärme in das Wärmenetz einspeisen wird.

In Kombination mit dem bestehenden Blockheizkraftwerk in der Markgrafenschule bietet das Weiler Wärmenetz nun das Potenzial, mehr als 3000 Wohnungen klimafreundlich mit Restholz zu beheizen. Das Blockheizkraftwerk in der Markgrafenschule produziert nebenbei noch Strom für 1400 Haushalte.

Wichtiger Meilenstein

„Für die Stadt Weil am Rhein ist diese Investition ein wichtiger Meilenstein der kommunalen Klimaschutzstrategie“, betont Bürgermeister Rudolf Koger. Gegenüber einer klassischen Wärmeversorgung mit Erdgas lassen sich mehr als 3000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Um diese Zahlen greifbar zu machen: Diese CO2- Menge entspricht den jährlichen Emissionen von rund 2200 durchschnittlichen Autos in Deutschland.

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