Weil am Rhein Jonglieren, Zaubern und vieles mehr

Ingmar Lorenz
Ermöglichen gemeinsam die Aktion: (v.l.) Ingrid Weinmann, Clemens Wunderlich, Regina Goetz, Anette Huber sowie Mika Matthes (Achter v.l.) mit dem Zirkus-Team und den teilnehmenden Kindern. Foto: Ingmar Lorenz

Eintauchen in die Welt der Artisten, Zauberer und Jongleure können diese Woche 52 Kinder im Rahmen der Ferienbetreuung. Organisiert hat die Aktion das Familienzentrum Wunderfitz. Finanzielle Unterstützung gibt es von der Stiftung für das Markgräferland der Sparkasse und von der Bürgerstiftung Weil am Rhein.

Von Ingmar Lorenz

Weil am Rhein. Insgesamt haben die beiden Stiftungen die Aktion mit 3000 Euro bezuschusst. Anette Huber übergab am Mittwochmorgen im Namen der Bürgerstiftung einen Scheck in Höhe von 1750 Euro. Weitere 1250 Euro steuerte die Stiftung für das Markgräflerland der Sparkasse bei, vertreten durch Geschäftsführer Clemens Wunderlich. Die Freude bei Ingrid Weinmann und Regina Goetz vom Wunderfitz war groß, denn die finanzielle Zuwendung sei wichtig, um das seit vielen Jahren beliebte Angebot im Rahmen der Ferienbetreuung auf die Beine stellen zu können.

52 Kinder sind dieses Jahr mit dabei

Eine Woche lang bekommen die Kinder den ganzen Tag lang Einblicke in die Welt des Zirkus „Soluna“. Obwohl als Veranstaltungsraum die Karl-Tschamber-Schule dient, sind es nicht nur Kinder dieser Bildungseinrichtung, die eine Woche lang Zirkusluft schnuppern, erklärte Mika Matthes vom Wunderfitz. Es sei „querbeet gemischt“. Sogar Kinder, die in Lörrach zur Schule gehen, seien mit dabei. Insgesamt können dieses Jahr 52 Kinder im Alter zwischen sieben und 14 Jahren mitmachen. „Und es war sehr schnell ausgebucht.“

Die Anzahl der möglichen Teilnehmer falle heuer allerdings geringer aus als in den Vorjahren, ergänzte Regina Goetz. Das liege daran, dass man im Januar, als die Aktion organisiert worden ist, noch nicht abschätzen konnte, wie sich die Corona-Situation entwickeln würde. Durch die geringere Teilnehmerzahl habe man sich die Option offengehalten, im Fall der Fälle noch Kleingruppen bilden zu können, um so auf eine eventuelle Verschärfung der Auflagen zu reagieren.

Nun aber ist beides möglich. Die Kinder können sowohl in der großen Gruppe zusammenkommen als auch in kleineren Gruppen für die große Zirkus-Aufführung üben. Zu dieser sind die Eltern zum Abschluss am Freitagnachmittag eingeladen, legte Matthes dar.

Die Kinder haben hinsichtlich der Aktivitäten die Qual der Wahl. „Es wird das gesamte Spektrum angeboten.“ Von der Zauberei über die Akrobatik bis hin zur Jonglage sei alles mit dabei, so Matthes. „Die Kinder tauchen in eine andere, spannende Welt ein“, bestätigte auch Ingrid Weinmann. Dabei steht der Spaß immer im Vordergrund, wobei Weinmann aber auch betonte, dass die Kinder vieles zu den Themen Körperbeherrschung und Selbstbewusstsein vermittelt bekommen.

Die Zirkus-Aktion erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Das zeige sich auch daran, dass gerade einige der älteren Kinder inzwischen seit vielen Jahren teilnehmen, so Matthes.

Aufgrund dieser Beliebtheit soll die Kooperation mit dem Zirkus auch künftig fortgesetzt werden, wofür die finanziellen Zuwendungen wichtig sind.

Kooperation soll fortgesetzt werden

Seitens der Stiftungen betonten sowohl Huber als auch Wunderlich, dass man die Aktion gerne unterstütze. Huber rief im Zuge dessen auch erneut dazu auf, sich mit Förderwünschen an die Bürgerstiftung zu wenden.  Weiter Infos dazu gibt es im Internet unter www.buergerstiftung-weil-am-rhein.de.

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