Weil am Rhein Kleines Land ganz groß

Die Teilnehmer des Offenen Kreises vor dem Wormser Dom St. Peter Foto: zVg

Die Freunde des „Offenen Kreises“ der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul sind sich trotz Corona nicht fremd geworden. Dies zeigte sich bei der einwöchigen Ferienreise in das Saarland. Das Organisationsteam mit Marlies Lang, Inge Bernhard und Christian Renk hatte die Reise vorbereitet.

Weil am Rhein (bek). Worms, die alte Hauptstadt der Nibelungen, war das erste Ziel. Schon von weitem prägt die Silhouette des romanischen Doms die Stadt wie keine andere Sehenswürdigkeit. Von der Domführerin erfuhr die Gruppe viel Wissenswertes über Kelten, Römer, Kreuzfahrer und Reformatoren.

Am nächsten Tag stand die Führung durch die Stadt der Gegensätze, Saarbrücken, auf dem Programm, wo der „Offene Kreis“ Quartier bezogen hatte.

Auf großes Interesse stieß der Besuch eines der ungewöhnlichsten Weltkulturerbestätten der Unesco, die Völklinger Hütte. Sie ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das noch vollständig erhalten ist und einst die Arbeit und das Leben vieler tausend Menschen in der Region geprägt hat.

Unvergessen bleibt dem Saarlandbesucher der Blick von der Aussichtsplattform auf das kleine Naturwunder, die Saarschleife, die auch per Schiff befahren wurde.

Hektischer und lauter war der Besuch in Luxemburg, der „Hauptstadt Europas“. Ruhiger ging es beim Trip in Luxemburg ältester Stadt Echternach zu, die ihr mittelalterliches Ambiente bewahrt hat.

Mit Busrundfahrt

Eine kleine Enttäuschung dann am nächsten Tag: Die weltweit bekannte Keramikfirma Villeroy & Boch in Mettlach hatte ihr Museum mit Schätzen aus mehreren Jahrhunderten wegen Corona geschlossen. Stattdessen konnte im Fabrikverkauf gestöbert werden.

Ein weiterer Höhepunkt am nächsten Tag war die Busrundfahrt durch den Bliesgau, der im Südosten an der Grenze zu Frankreich und Rheinland-Pfalz liegt. Die Unesco würdigte 2009 die Schönheit und Geschichte des Bliesgaus mit Spuren keltischer Vergangenheit, seinen weitläufigen Streuobstwiesen, Auen- und Buchenwäldern zum Biosphärenreservat.

Am Vorabend der Heimfahrt bedankte sich Hermann Flensberg, Sprecher des „Offenen Kreises“, bei den Organisatoren und den Reiseteilnehmern für das harmonische Zusammensein während sechs Urlaubstagen.

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