Die Kosten für die Sanierung des Elektrawegs haben sich um 60 000 Euro auf insgesamt 240 000 Euro erhöht.

Von Daniela Buch

Weil am Rhein-Haltingen. Ein Grund lag in der um drei Monate verlängerten Bauzeit, bedingt durch nachträgliche Anmeldung von Maßnahmen durch Versorgungsträger – und folglich witterungsbedingter Unterbrechungen während der Wintermonate. Ein weiterer Grund waren unerwartete Entsorgungskosten von Bodenmaterial. Zwar seien zuvor geologische Untersuchungen durchgeführt worden, um die Tauglichkeit der vorhandenen Frostschutzschicht zu bewerten. Eine Wiederverwendung des Materials sei jedoch nicht im geplanten Umfang möglich gewesen, wie seitens des Stadtbauamts erläutert wurde. Auch habe in manchen Bereichen eine Schadstoffbelastung vorgelegen.

Von welcher Art konkret die Schadstoffbelastung gewesen ist, werde als Information noch nachgereicht, sagte Mary Weigand auf Nachfrage von Thomas Bayer (Grüne) im Haltinger Ortschaftsrat am Donnerstagabend. Es habe sich um einen Stoff der höchsten Kategorie „Z2“ gehandelt. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden.

Pflasterung des Areals

In Bezug auf die Mehrkosten aufgrund der Bauverzögerung und eventuelle Regressforderungen, erklärte sie, dass es sich bei der Baumaßnahme des Versorgungsträgers nicht um eine zwingend notwendige Reparatur gehandelt habe, sondern um eine Erweiterung. Allerdings hätten Versorgungsträger jederzeit das Recht, Eingriffe vorzunehmen.

Zumindest die Einsparungen, die der Versorgungsträger durch die Bautätigkeit der Stadt gehabt habe, sollten als Summe möglichst geltend gemacht werden, regte Thomas Abele (CDU ) an. Die Pflastersteine, informierte Weigand, seien optisch an die Pflasterung des Areals rund um den neuen Einkaufsmarkt angepasst worden, da geplant sei, diese Ausführung auch künftig bei Sanierungen in Haltingen einzusetzen. Am Gestaltungsbild der übrigen Gehwege im bestehenden Wohngebiet rund um den Elektraweg habe man sich nicht orientiert.