Zum Abschluss des 55. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ auf Landkreisebene wurde am Sonntag ein Preisträgerkonzert im Haus der Volksbildung veranstaltet. Oberbürgermeister Wolfgang Dietz und Musikschulleiter Karl Gehweiler überreichten die Urkunden an alle erfolgreichen Teilnehmer.

Von Daniela Buch

Weil am Rhein. Jene, die einen ersten Preis mit Weiterleitung an den Mitte März anstehenden Landeswettbewerb erreicht hatten, traten am Sonntag außerdem nochmals vor Publikum, den Mitschülern, Lehrern, Eltern und Angehörigen auf – zumindest ein Teil von ihnen, denn nicht alle konnten beim Preisträgerkonzert dabei sein und ihre Urkunden persönlich in Empfang nehmen. Der unsicheren Wetterlage und Anfahrtswegen war es wohl geschuldet, dass die Stuhlreihen im Haus der Volksbildung nur zur Hälfte besetzt waren.

„Gibt es Schöneres, als den Tag so anzufangen? Da geht einem doch das Herz auf, wenn die Kinder und Jugendlichen musizieren“, drückte Gehweiler, der auch den Vorsitz des Regionalausschusses innehatte, seine Begeisterung über den besonderen Anlass aus. Hinter den Darbietungen steckten hörbar viele Stunden des Übens, würdigte er die Leistungen der Teilnehmer. Er gratulierte allen zu den errungenen Leistungen und wünschte „ganz viel Glück“ für den Landeswettbewerb. „Es gäbe noch viel zu sagen, aber ich finde, wir lassen die Töne sprechen“, gab Gehweiler die Bühne im großen Saal frei für ein anspruchsvolles Programm aus Sonaten, Suiten und Konzertsätzen.

Es musizierten Elena Sergejew (Trompete), Victor Ferger (Klavier), Martin Ramm (Klavier), Moritz Ramm (Klavier, Horn), Meike Ramm (Violine, Klavier), Matthias Ramm (Klavier, Oboe), Josua Gayer (Fagott), Emma Gadesmann (Fagott), Simon Braun (Trompete) und Niti Selvan (Violine).

Für die Stadt Weil am Rhein sei es eine große Freude gewesen, den Regionalwettbewerb auszurichten, sagte OB Dietz. Auch sei es für ihn stets eine Freude, jungen Menschen beim Musizieren zuzuhören. „Musik ist etwas, das Menschen zusammenbringt und das in jedem Menschen steckt“, meinte er und gratulierte den Preisträgern zu ihren Erfolgen, die ein Produkt eigener Leistung seien. „Das ist etwas Großartiges“, betonte Dietz. Wichtiger als eine Platzierung im vorderen Bereich sei jedoch die Freude am Tun, gab er den jungen Menschen mit auf den weiteren Weg. Die Musikschule zu unterstützen sei für die Stadt und den Gemeinderat immer ein Anliegen gewesen, erklärte OB Dietz und erinnerte an die Verdienste des verstorbenen, ehemaligen Musikschulleiters Dieter Fahrner, der einen maßgeblichen Anteil zur Entwicklung der Einrichtung gehabt habe.