Weil am Rhein „Lions“ unterstützen Frauenhaus

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Club-Präsident Peter Pietruk (links), Hartmut Kern (hinten) und Tonio Paßlick mit Annette Perschke, Doris Sicklinger, Carolin Throm und Antje Lauber vom Frauenhaus (v.l.) Foto: B. v. Oeynhausen

Weil am Rhein/Lörrach - Die Mitglieder des Lions-Clubs Weil am Rhein haben über eigene Aktionen wie den Verkauf von selber hergestellten Weihnachtsartikeln, Spenden von Mitgliedern sowie Sach- und Geldspenden von angefragten Betrieben in der Region insgesamt eine Summe von 9500 Euro für die Hausprojekte des Frauenhauses Lörrach gesammelt.

Diese gute Nachricht verband Club-Präsident Peter Pietruk mit der symbolischen Übergabe der ersten diesjährigen Ostereier des Weiler Lions-Clubs. Zugleich kündigte er an, dass auch noch ein Teil der Gelder aus dem Verkauf der dieses Jahr vom Weiler Künstler Peter Hofmann gestalteten Ostereier an das Autonome Frauenhaus fließen soll.

Positiven Resonanz in der Bevölkerung

Gemeinsam mit Club-Sekretär Hartmut Kern und den Club-Mitgliedern Börries von Oeynhausen und Tonio Paßlick erzählte Pietruk den Frauenhaus-Vertreterinnen Annette Perschke, Carolin Throm, Antje Lauber und Doris Sicklinger bei der Übergabe beim Frauenhaus von der sehr positiven Resonanz in der Bevölkerung auf die Anfragen des Lions-Clubs.

Zu den Spendern gehörten unter anderem das Malergeschäft Jörg Kult aus Weil am Rhein, die Firma Euro Fix Express (Lörrach) oder der „Dunnschtigs-Stammtisch“ bei „Yusuf’s“ in Weil am Rhein. Sachspenden kamen von der Firma Computer Works und der Schreinerei Axel Hugenschmidt (beide aus Lörrach). Weitere Firmen haben zusätzliche Spenden angekündigt.

Die Spenden sollen vor allem für die Sanierung des bestehenden Frauenhauses und die notwendige Grundsanierung des neuen Gebäudes verwendet werden, damit die Kapazität des Frauenhauses auf 24 Plätze gesteigert werden kann, heißt es in einer Mitteilung.

Froh über die Geldspende

„Wir sind sehr froh über die Geldspende“, sagte Lauber beim Austausch über die aktuellen Herausforderungen. „Aber wichtig ist uns auch die gesellschaftliche Unterstützung.“ Und Throm ergänzte, wie hilfreich für Frauen in Not das Gefühl sei, mit ihren Problemen nicht alleine dazustehen, sondern breite Unterstützung aus der Gesellschaft zu erfahren.

Pietruk bestätigte, dass viele Menschen gar keine nähere Vorstellung von den Herausforderungen des Frauenhauses hätten. „Auch mir wurde erst bei der Präsentation des Frauenhauses im Club deutlich, wie notwendig und sinnvoll unser Engagement für das Frauenhaus ist.“

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