Weil am Rhein Machertyp mit Mut

Fritz Poysel, Geschäftsmann aus Weil Foto: Weiler Zeitung

Weil am Rhein - Der bekannte Weiler Unternehmer Fritz Poysel ist am Wochenende im Alter von 86 Jahren verstorben. In der Grenzstadt hat der Geschäftsmann gezeigt, wie auch Schicksalsschläge wie ein Großbrand überwunden werden können – mit Mut und Tatendrang. Sein Vorname bleibt mit dem „Hotel Fritz“ auch nach dem Tod des engagierten Weilers präsent.

Eigentlich schien am 25. Oktober 2008 alles vorbei. Ein Großbrand zerstörte das Areal von Fritz Poysel, auf dem eine Tennishalle, ein Restaurant, ein Geschäft für Motorradzubehör und ein Hotel standen. Nur das Wohnhaus und der angegliederte Küchentreff blieben zuerst übrig

. Doch der zuvor schon an den Tag gelegte unternehmerische Mut wurde damit nicht erstickt, vielmehr packte Fritz Poysel erneut an und konnte nach siebenjähriger harter Arbeit ein Hotel mit zunächst 16 Doppelzimmern wiedereröffnen, was dann noch erweitert wurde – angegliedert mit einem Restaurantbetrieb. Seine Tochter Yvonne fungierte zwar als Geschäftsführerin, doch sie und ihre Schwester Petra benannten das Hotel nach ihrem Vater – als Hommage. Neu errichtet wurde an der Stelle der früheren Halle 5 auch ein Geschäft.

Fritz Poysel bewies schon in jungen Jahren seine Macherqualitäten. Nach der Lehre zum Gas-Wasser-Installateur folgte die Meisterprüfung und die Eröffnung eines Sanitärgeschäfts, bevor er sich dann mit unternehmerischem Mut an die Tennishallen, die Gastwirtschaft und die Palmrainstube machte.

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