Weil am Rhein „Mängel werden nicht besser“

Die Festhalle wird unter die Lupe genommen. Foto: sas

Weil am Rhein-Haltingen - Der Ortschaftsrat Haltingen hat eine Begehung der Festhalle unter Beteiligung des Amts für Gebäudemanagements beantragt. Die Begehung soll nicht-öffentlich stattfinden.

Ortsvorsteher Michael Gleßner hatte zuvor berichtet, dass zwischenzeitlich eine Begehung mit dem Harmonika-Club stattfand und die vom Verein aufgeführten Mängel in den Sommerferien behoben werden sollen. Eine weitere Liste mit Mängeln, die der Ortsverwaltung von der Jugendabteilung des TV Haltingen zugesandt wurde, habe dazu geführt, dass bereits weitere Arbeiten vergeben wurden. „Alles, was die Sicherheit oder Nutzungsmöglichkeiten beinträchtigen kann, wird gemacht“, erklärte er. Größere Investitionsmaßnahmen indes würden von der Stadtverwaltung erst dann als sinnvoll eingestuft, wenn feststehe, ob die Festhalle saniert oder ob es einen Neubau geben wird.

„Es ist immer wieder aufs Neue ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich ehrenamtlich in den Vereinen engagieren“, stellte Susanne Engler (UFW) angesichts des Zustands der Festhalle fest. Es gehe nicht um Schönheitsreparaturen, sondern um Sicherheit und Hygiene. In der Toilettenanlage beispielsweise seien WCs teils undicht, so dass bei jeder Spülung Wasser heraustrete.

Funktionalität und Sicherheit nannte auch Peter Reinacher (CDU) als wesentlichen Antrieb für die Forderung nach Behebung von Mängeln. In einem Schreiben hatten Jugendvertreter und Trainer des TV Haltingen mehrere Punkte zusammengestellt, die zum einen den Sportbetrieb störten, zum anderen zu gefährlichen Rahmenbedingungen führten. Die Schwingtore in der Halle etwa lassen sich nur schwer schließen, verkanten sich häufig in der Schiene oder springen heraus. Die verzogene Eingangstür zum Vorraum der Turnhalle schließt nicht mehr vollständig. Die Tür, die von der Männerumkleidekabine in den Duschraum führt, ist unten aus der Schiene gerissen und auch der Verschluss ist defekt. Ist sie einmal geschlossen, lässt sie sich nicht mehr öffnen, und Duschbereich und Toilette können nicht mehr von der Herrenumkleide aus erreicht werden.

Bereits vor zehn Jahren, dann erneut vor fünf Jahren habe es eine Begehung gegeben, erinnerte Eugen Katzenstein (UFW). Von Überraschung in den Verwaltungsämtern könne daher nicht die Rede sein, meinte er: „Die Mängel bestehen und werden in der Regel nicht besser.“

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