Weil am Rhein Mit Fotos einer Welt, die langsam wiedererwacht

Ein Foto der Weilerin Elke Fischer vom Plasco-Team, das in der Garnisonskirche ausgestellt wird. Foto: Elke Fischer

Weil am Rhein/Hüningen. Der „Photo Club du Rhin“ von Hüningen lädt von Samstag, 23. Oktober, bis Sonntag, 7. November zum zehnten „Fotografischen Treffen“ ein. Bei diesem Ereignis werden Talente bekannter Fotografen sowie Clubmitglieder gezeigt.

Mit dabei ist auch das Autorenkollektiv „Hinter Mauern. Plasco – Die Geschichte einer Metamorphose“. Diese Gruppe, bestehend aus der Fotografin und Kuratorin Elke Fischer und der Kuratorin Sabine Theil, beide aus Weil am Rhein, sowie Rémy Longato, Fotoamateur und Koordinator aus Hüningen, hat die Graffiti der Industriebrache „Plasco“ in Hüningen verewigt. Auf diesem Gelände ist heute ein Supermarkt errichtet, dessen Inhaber diese Ausstellung in der Garnisonskirche Hüningen unterstützt.

Auch wenn in diesem Jahr die 3G-Regel gilt, erwarten die Organisatoren viele Fotografen und Foto-Liebhaber an den drei Wochenenden im Kulturzentrum Triangle und der Garnisonskirche. Das „Fotografische Treffen“ ist ein Ereignis, an dem sich Autoren und Besucher begegnen und miteinander diskutieren – unter anderem über die angegangenen Themen, Inhalte und Techniken.

Jeder der 20 ausstellenden Clubmitglieder zeigt das eigene fotografische Schaffen in einer thematischen Bilderserie im Großen Atrium-Saal im Triangle. Außerdem sind Gäste eingeladen, wie die Gruppe Fischer, Theil und Longato. Hauptgast Jean-Christophe Béchet ist ein Fotograf mit einem Abschluss der berühmten Foto-Schule von Arles, er arbeitet auch als Journalist, Autor, Ausbilder, Kurator. Seine Straßen-Fotografien bezeichnet er als „Bewohnte Stadtlandschaften“. Er stellt zwei Serien zu diesem Thema aus: „Habana Song“ und „French Town“ – eine Gegenüberstellung der glücklichen Armut in Havanna mit der traurigen Armut in einer Pariser Vorstadt.

Künstler Philippe Haumesser aus Mulhouse hat sich auf den modernen Tanz fokussiert. Sein Studio ist mit einem Tanzboden bestückt und wird von internationalen Tänzern genutzt. Das ausgestellte Riesenwerk in Form eines Altaraufsatzes „Liebe – Tanz – Sakral“ wird ergänzt durch ein 3D-Foto-Werk, das den Bewegungsablauf eines Tänzers darstellt.

Am Samstag, 6. November, findet ab 19 Uhr im Odeon- Saal im Triangle ein deutsch- französischer Vortrag statt. Dabei wird der Kunstpädagoge und Graffitikünstler Wolfgang Krell über die Entwicklung der Graffiti-Szene im Dreiland referieren.   Programm-Details gibt es im Internet unter www.expo.photoclubdurhin.fr. Die Ausstellung in der Garnisonskirche beginnt einen Tag später, am 24. Oktober.

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