Weil am Rhein Mit vielen und für alle

Ingmar Lorenz
Bei den Beteiligten ist die Freude auf das Quartiersfest am 8. Oktober groß: (v.l.) Jürgen Hässler, Christine Wondrak-Brunen, Brigitte Lill, Annette Bürk, Gabi Nagel, Regina Goetz, Elena Wlaschny, Ingrid Weinmann, Peter Gerwig und Armin Wikmann. Foto: Ingmar Lorenz

Damit ein Quartier lebt und zusammenwächst, braucht es den gegenseitigen Austausch. Eine Gelegenheit, diesen zu fördern, bietet das Quartiersfest am Samstag, 8. Oktober. Von 11 bis 17 Uhr haben die Gäste dabei zudem Gelegenheit, viele verschiedene Einrichtungen kennenzulernen. Denn gut 20 Institutionen waren bei der Organisation mit im Boot.

Von Ingmar Lorenz

Weil am Rhein. Diese große Vielfalt ist zugleich ein Beleg dafür, dass seit der Eröffnung des Quartierstreffs vor einem Jahr bereits zahlreiche Kontakte entstanden sind. Wie Quartiersmanagerin Brigitte Lill beim Pressegespräch, zu dem auch zahlreiche Vertreter der beteiligten Institutionen gekommen sind, erklärt, habe sich die erste Idee für ein gemeinsames Fest im Quartier im Lauf der Zeit entwickelt. Die Liste der beteiligten Einrichtungen wurde immer länger. „Die Begeisterung war groß. Es kamen immer wieder neue Ideen hinzu.“ Die Quartiersmanagerin hat die Organisation des Festes, das am Samstag vor dem Quartierstreff stattfinden wird, koordiniert. Die beteiligten Einrichtungen und Institutionen werden ganz unterschiedliche Angebote beisteuern. Ein festes Motto für das Fest gebe es nicht, erklärt Lill. „Es geht in erster Linie darum, miteinander zu verweilen.“

Mit umfassendem Programm

Dabei sind die beteiligten Einrichtungen in ihrer Gesamtheit und Vielfalt eine Art Spiegel der Gesellschaft. Denn es gibt unter anderem vom benachbarten Familienzentrum Wunderfitz Spiele und Aktionen für Kinder, während vom Offenen Kreis und dem Gemeindeteam von St. Peter und Paul Angebote für Senioren organisiert worden sind. Das Pflegeheim Markgräflerland wird mit gut 25 Bewohnern zum Fest kommen, kündigt Jürgen Hässler im Rahmen des Pressegesprächs an. Er wird zugleich zum kulturellen Programm beitragen. Dieses ergänzen die Musikschüler mit einem Querflötenkonzert, der Chor „Vivace“, Clown Pat sowie die Kinder vom „Haus der kleinen Stühle“. Die Jugendfeuerwehr ist bei dem Quartiersfest ebenso vertreten wie das DRK. Die beiden Einrichtungen stellen sich und ihre Arbeit samt den Fahrzeugen vor. Der Willkommenskreis bereichert das Fest mit Spezialitäten aus Afghanistan und Ghana. Die neue Nähgruppe stellt ihre Arbeit ebenfalls vor. Daneben gibt es Informationen zu unterschiedlichen Themen wie etwa Naturschutz, Integration und Gesundheit. Die Caritas präsentiert ihre Beratungsangebote im Rahmen eines kleinen „Tags der offenen Tür“, erklärt Christine Wondrak-Brunen.

Bei Gesprächen entstehen Ideen

Wie Quartiersmanagerin Brigitte Lill betont, trägt die große Anzahl der Beteiligten auch dazu bei, dass sowohl die verschiedenen Einrichtungen als auch zahlreiche Bürger miteinander ins Gespräch kommen können. Dabei hat Lill nicht nur die Bewohner des Neubaugebiets, sondern das gesamte Quartier – beziehungsweise die ganze Stadt – im Blick. Beim Fest soll es möglichst ungezwungen zugehen. „Unser Anliegen ist nicht, dass alles perfekt wird, sondern dass wir alle gemeinsam Freude haben“, fasst Lill zusammen.

Wie im Rahmen des Pressegesprächs deutlich wird, ist ein solider Grundstein für das weitere Zusammenwachsen des Quartiers durch das nun organisierte Fest schon gelegt. Darauf wird man auch in Zukunft aufbauen können. Denn wie die Quartiersmanagerin erklärt, haben verschiedene Einrichtungen, die sich am kommenden Samstag nicht beteiligen können, bereits für das Fest im nächsten Jahr Interesse angemeldet. Und auch gegenüber neuen Ideen, um das Zusammenleben im Quartier zu bereichern, ist Lill stets offen. „Dabei ist nichts vorgegeben“, sagt sie. Vielmehr können in den Gesprächen neue Ideen entwickelt werden.

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