Weil am Rhein Möglichkeiten der digitalen Kommunikation reflektieren

Der Austausch fand digital statt. Foto: Screenshot

Weil am Rhein - Zu einer Digital-Werkstatt für die Weiler Vereine hatte der Stadtjugendring eingeladen – doch die Resonanz war eher verhalten. Organisator Jörg Corsten, der Vorsitzender des Stadtjugendrings ist, berichtet im Gespräch mit unserer Zeitung dennoch von einer interessanten Veranstaltung zu den Herausforderungen in der digitalen Kommunikation.

Zu dem Video-Chat hatten sich neben Corsten Mitglieder der DLRG – sowohl aus dem Weiler Ortsverein als aus dem Bezirk Markgräflerland – und der evangelischen Kirchengemeinde eingeloggt. „Ich war überrascht, wie wenig Rückmeldungen vom Turn- und Sportring sowie dem Kulturring kamen“, meint Corsten. „Aber wir konnten so besser aufeinander eingehen und haben in den zwei Stunden extrem viele Themen bearbeitet.“ Er könne sich auch vorstellen, dass die geringe Resonanz den aktuellen Umständen geschuldet sei. „Für das erste Mal war es absolut gut.“

Die Anwesenden tauschten sich dann über verschiedene digitale Themen aus, wie die Verknüpfung ihrer jeweiligen Webseiten mit den Social-Media-Plattformen Facebook und Instagram. Außerdem ging es darum, wie das Videoportal Youtube als Ergänzung genutzt werden kann.

„Des Weiteren haben wir uns auch über die Bildsprache unterhalten und was in diesem Bereich möglich ist“, berichtet der Experte für digitale Kommunikation, der als „Digital Medical Engagement Strategist“ bei der Firma Roche in Basel arbeitet.

Zudem wurde in den Gesprächen thematisiert, wie die Vereine mit Corona umgehen. Auch das geschlossene Laguna Badeland wurde angesprochen.

Ehrenamt in der Stadt würdigen

Am Herzen liegt Corsten besonders, dass das ehrenamtliche Engagement innerhalb der Stadt gewürdigt wird. „Es gibt zwar die Sportlerehrung und den Neujahrsempfang, aber das Ehrenamt steht ja noch auf viel breiteren Füßen.“ Seiner Meinung nach sollte ein „Tag des Ehrenamts“ in den Blickwinkel gerückt werden.

Die Rückmeldungen nach der Digital-Werkstatt seien übrigens durchweg positiv gewesen. „Die Beteiligten haben hinterher auch auf ihren Social Media-Kanälen davon berichtet.“ Viele Vereine und Gruppen seien Autodidakten. „So konnten wir mal gemeinsam reflektieren.“

Die anstehende Delegiertenversammlung des Weiler Stadtjugendrings am 16. November wird aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation komplett digital stattfinden. „Auch da werden wir den Bedarf nochmal abfragen. Vielleicht könnte man das Thema der digitalen Kommunikation auch im Kreisjugendring noch einmal neu aufgreifen“, so Corstens Idee.

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