Weil am Rhein Neue Möglichkeiten nutzen

Schulleiter Bernhard Nopper hat den Schlüssel von Michael Rimkus (hinten rechts) überreicht bekommen. Die Rheinschüler freuen sich auf die neuen Möglichkeiten. Foto: Marco Fraune Foto: Weiler Zeitung

Von Marco Fraune

Weil am Rhein. Der erste feste Nutzer für die neue Treff- und Infobox im Rheinpark hat gestern offiziell den Schlüssel überreicht bekommen. Die Rheinschule will den Inhalt des roten Containers sowohl für den Unterricht als auch für außerunterrichtliche Angebote nutzen, wie Schulleiter Bernhard Nopper erklärte. Die Stadt freut sich, dass nach und nach nun Leben einkehren werde.

Nopper hat bereits ein klares Bild vor Augen: Mit Bollerwagen voll Verpflegung und der einen oder anderen Becherlupe ziehen Schüler von der Rheinschule aus durch Friedlingen zum Rheinpark, um dort Möglichkeiten zu nutzen, die an der Riedlistraße nicht bestehen. Zwei Stunden lang könnten dann Vormittags-Arbeitsgemeinschaften oder auch der Nachmittags-Unterricht unter freiem Himmel erfolgen.

Der Aspekt Bewegung kann durch den Inhalt der Schränke abgedeckt werden, die sich im Container befinden. Pedalos finden sich dort ebenso wie Slaglines oder auch Bälle. Eine andere Möglichkeit bildet die Gartenarbeit im Park oder grundsätzlich der Bereich Natur. Tierbeobachtung fällt am Rhein ebenso darunter wie interessante Pflanzenbestimmungen.

„Ich glaube, dass wir die Möglichkeiten intensiv nutzen werden“, freut sich Nopper schon auf die neue pädagogische Herangehensweise. Zuvor werde er aber mit den Lehrern der Rheinschule zur neuen Treff- und Infobox gehen, um die Möglichkeiten gemeinsam auszuloten und sich einen Eindruck zu verschaffen, welche Ausstattung zur Verfügung steht.

Michaela Rimkus, Projektleitung Kinderfreundliche Kommune Weil am Rhein, freut sich, dass nun mit der Rheinschule die erste feste Einrichtung den Container für sich entdeckt. Darüber hinaus gibt es aber auch klare Vorstellungen, wie die Treff- und Infobox von möglichst vielen junge Menschen genutzt werden kann. Montagnachmittags will der Stadtteilverein Friedlingen hier mitwirken. Dienstagnachmittags ist die Kinderfreundliche Kommune vor Ort. Spontan wollen die Stadtjugendpflege, das Jugendzentrum LaLuna und die Mobile Jugendpflege am Container aktiv werden. Darüber hinaus soll es Infos zu Baumaßnahmen im Rheinpark und den Kinderrechten geben.

Doch auch im geschlossenen Zustand ist der Container als Treffpunkt für junge Friedlinger gedacht. In mehreren Workshops und mit Fragebögen wurde deutlich, dass der Treff zwar abgeschlossen bleiben sollte, um die Spielgeräte zu schützen, doch als Unterstand wurde das Vordach der Box willkommen geheißen. „Die Jugendlichen müssen das für sich selbst entdecken“, rechnet Remus mit der passenden Mundpropaganda. Denn: „Es braucht seine Zeit. Das Ding ist gut.“

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