Weil am Rhein Nur wenige Kinder in den Kitas

Die Eltern der betreuten Kinder sind vor allem im medizinischen Bereich tätig. Symbolbild: sba Foto: Weiler Zeitung

Kindergartenkinder müssen ebenso wie Schüler aktuell zu Hause bleiben. Nur in absoluten Ausnahmen können Eltern die Kleinen in Weil am Rhein noch in die Notfallbetreuung geben. Insgesamt werden stadtweit auf diesem Weg aktuell 20 Kinder betreut, heißt es auf Anfrage unserer Zeitung.

Von Marco Fraune

Weil am Rhein. Die Eltern müssen klar definierte Voraussetzungen erfüllen, um ihre Kinder noch in die Notfallbetreuung geben zu können. „Grundvoraussetzung ist, dass beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise Alleinerziehende in Bereichen der sogenannten kritischen Infrastruktur erwerbstätig sind“, heißt es von Seiten der Stadt.

Zu diesen zählen unter anderem   medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukte, Polizisten, Wehrleute und Rettungskräfte, Mitarbeiter in den Bereichen Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV und Entsorgung sowie die Lebensmittelbranche. „Überwiegend sind es Eltern aus medizinischen Berufen, die eine Notfallbetreuung für die Kinder in Anspruch nehmen“, bietet Stadtsprecherin Junia Folk einen Einblick in die kleinen Gruppen. „Das wird sehr genau geprüft.“

Auf die Zahl der betreuten Kinder kommt es ebenfalls an.

16 Kinder über drei Jahre alt

Sobald eine Betreuungsgruppe auf mehr als vier Kinder anwächst, wird eine weitere eingerichtet, um die Gefahren einer Infektionsausbreitung möglichst gering zu halten. Damit ergibt sich für die Weiler Kitas folgendes Bild.

Betreut werden derzeit insgesamt 20 Kinder in der Notfallbetreuung. Davon sind 16 Kinder über drei Jahre alt und vier Kinder unter drei Jahre. Betreut werden die Kinder in insgesamt fünf Einrichtungen. Angesiedelt sind diese in den Stadtteilen Alt-Weil/Leopoldshöhe (drei Einrichtungen), Haltingen (eine Einrichtung) und Friedlingen (eine Einrichtung). Folk: „Die Gruppengröße variiert zwischen zwei bis vier Kindern.“ Größere Gruppen als vier Kinder werden in der Weiler Zuständigkeit nicht betreut, unterstreicht die Stadtsprecherin.

Für die Beantragung der Notfallbetreuung in den Kindertageseinrichtungen mit stadtweit 1000 Kindern haben die Weiler Einrichtungen ein Formular zur Verfügung gestellt, das auch auf der städtischen Homepage abrufbar ist. Die Eltern müssen den Antrag an die Einrichtung ausgefüllt abgeben. Die Weiler Stadtverwaltung koordiniert laufend mit den Trägern und Einrichtungen die Notfallbetreuung, heißt es. Die Eltern wurden informiert, in welcher Einrichtung die Betreuung stattfinden wird.

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