Weil am Rhein Oettinger als Zugpferd

Günther Oettinger referiert. Foto: zVg/Europäische Kommission

Weil am Rhein - Der Ex-EU-Kommissar und frühere Ministerpräsident Günther Oettinger ist der Gastreferent des Wirtschaftstreffens am 11. März. Dieses steht unter dem Motto „Neues Denken für Europa – Europa neu denken“.

Der vormalige Landesvater von Baden-Württemberg hat die Einladung von Oberbürgermeister Wolfgang Dietz „spontan und schnell“ vor Monaten zugesagt, wie das Stadtoberhaupt gestern bei einem Pressegespräch erläuterte. Peter Krause und Peter Blubacher, Geschäftsführer der Weil am Rhein Wirtschaft & Tourismus GmbH, freuen sich, dass damit ein „richtig gutes Zugpferd“ als Referent gewonnen werden konnte. In seiner Rede soll die Frage mit beantwortet werden, wie sich die EU weiterentwickeln könnte und wie der Handelsstreit zwischen der Europäischen Union und China zu bewerten ist.

Hintergrund des Themenschwerpunkts sei der Brexit gewesen, erläuterte Dietz. So habe sich schon vor Monaten der „Showdown“ abgezeichnet. Nun stellt sich für die EU auch die Frage, wie die fehlenden Großbritannien-Einnahmen von 75 Millionen Euro im Etat kompensiert werden, wobei man auch die ausbleibenden Rückflüsse dahin berücksichtigen müsse, weiß Dietz, der durch seine frühere Tätigkeit in Brüssel immer noch in Europaangelegenheiten bewandert ist.

Der OB tritt zudem als Redner auf. Unter dem Titel „Neues Denken in Weil am Rhein“ will er die Bedeutung der Wirtschaft für die Grenzstadt näher beleuchten. Wie Weil sich wirtschaftsfreundlich positionieren kann, kommt ebenso zur Sprache wie das Thema Gewerbeflächen. „Für Weil ist eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung wichtig“, betonte der OB gestern.

Die beiden WWT-Geschäftsführer wollen zudem über die Wirtschaft allgemein und die Wirtschaftsförderungs-Aktivitäten berichten. 870 Einladungen zum 18. Wirtschaftstreffen gehen heute auf den Postweg, mit bis zu 350 Teilnehmern wird ab 19 Uhr im Sitzungssaal gerechnet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch zwischen Unternehmern mit Verantwortungsträgern aus Kommunalpolitik und Stadtverwaltung.

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