Weil am Rhein Publikum mit Sketchen überrascht

Weil am Rhein - Wenn die Wiler Rätschgosche zum Frauerächt in den Gewölbekeller des Alten Rathaus einladen, steppt der Bär. Feiern, Tanzen oder Flirten, nicht nur Frauen kamen in Scharen, auch viele Männer hatten ihren Spaß beim 46. Frauerächt.

Dabei machte es die Männerwelt anfänglich den „schwergewichtigen“ Frauen schwer, an der Fasnacht mit einer Clique teilzunehmen. Die Genehmigung der Narrenzunft musste erst erstritten werden, bevor es losgehen konnte. Zwischenzeitlich sind die Wiler Rätschgosche ein ganz selbstverständlicher Teil der Weiler Fasnacht geworden.

Die zehn aktiven Rätschgosche sorgten an der Theke und an der Bar für das Wohl der Gäste, die sich amüsierten. Auf der Tanzfläche tummelten sich Indianerinnen, Hexen, Clowns und so mancher Mann hatte sich mutig als Frau unter die Besucher gemischt.

Dass die Stimmung von Anfang an gut war, dafür sorgte die Band JBC mit Tanzmusik und Liedern zum mitsingen. Im Stundenschritt überraschten die Rätschgosche das Publikum mit Programmpunkten.

Ein Sketch mit Oberrätsche Birgit Hinze-Rauchfuss und Stephanie Wick, bei dem es um das Reparieren einer Schreibmaschine ging, eröffnete das Programm. Die Namensvetterinnen „D’Rätschgosche“ (Lea und Alina Eckert), eine Schnitzelbankgruppe aus Lörrach, kamen mit ihrem frischen und frechen Vortrag und ihren treffenden Pointen sehr gut beim Publikum an. Wie im Vorjahr begeisterten die Männer der Alti Fabriknäscht-Clique mit ihrem Auftritt.

Als „Chippendales vo Friedlinge“ tanzten die fünf Akteure auf Wunsch der Gäste gleich zweimal. Die Guggemusik Ranzepfiffer brachte den Rathauskeller schließlich mit ihren fetzigen Tönen zum Kochen.

Das Frauerächt werde immer wieder sehr gut angenommen, stellte Birgit Hinze-Rauchfuss fest. Seien es zu Beginn im Schwanensaal anfänglich nur Frauen gewesen, die gefeiert hätten, habe sich das im Laufe der Jahre gelockert. Auch die Männer hätten Lust am Mitfeiern bekommen.

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