Weil am Rhein Schnelle Bauzeit für Sportanlage

Aus dem Hartplatz wird zum Teil ein kleinerer Kunstrasenplatz. Foto: Marco Fraune

Weil am Rhein - Der Terminplan für den Umbau der Sportanlage in Friedlingen steht: Ende September nächsten Jahres sollen der neue Winternaturrasen- und der neue Kunstrasenplatz sowie die Freiluftsportanlage („McArena“) fertig sein und in Betrieb gehen. Das hat Erster Bürgermeister Christoph Huber bekannt gegeben. Grob geschätzt werden in die Sportanlage zweieinhalb Millionen Euro investiert.

„Es ist ein komplexes Projekt“, weiß Huber um die verschiedenen Arbeitsabschnitte, die wie ein Zahnrad ins nächste greifen müssen. Denn die höchste Priorität genießt aufgrund der gesetzlichen Vorgaben, Betreuungsplätze für Kinder zu schaffen. Und dies wird mit „Juno II“ erreicht, dem Bau einer neuen Kindertagesstätte samt direkt daneben liegendem neuen Jugendzentrum. Um den Ansprüchen und Auflagen gerecht zu werden, musste aber der Hartplatz des Fußballer zum Teil mit in das Außengelände der Kita einbezogen werden, was beim BFCF für wenig Freude sorgte (wir berichteten). Mittlerweile konnte eine Einigung erzielt werden und die Planungen für die Plätze schreiten voran.

Hartplatz eingeschränkt

So soll im Oktober dieses Jahres der Juno II-Baubeginn erfolgen, schildert Huber. Ab dann steht bis Januar nur noch die Hälfte des Hartplatzes samt Flutlicht zur Verfügung. Ab Februar folgt die Baufeldräumung des Hartplatzes, und die Fläche für den neuen 60 mal 40 Meter großen Trainingsplatz sowie die Freiluftsportanlage wird hergerichtet. Innerhalb von vier Monaten entsteht laut Plan der neue Trainingsplatz. Diese Schnelligkeit kann laut dem Ersten Bürgermeister an den Tag gelegt werden, da wegen des unverfüllten Kunstrasens keine Beregnungsanlage erforderlich ist, die Leitungen für das Flutlicht liegen und die Drainage noch in Ordnung ist.

Neuer Winternaturrasen

Ab dem 2. Juni geht es dann darum, aus dem bestehenden Rasenplatz einen Winternaturrasen zu machen, der Ende September in Betrieb genommen werden könne. Entweder wird hier ein Rollrasen verlegt, was Mehrkosten von 70 000 Euro verursachen würde, oder es wird eingesät, wobei dann auf eine gute Wachstumsphase von Gras und Wurzeln gesetzt wird.

Platz in Märkt gepflegt

Als Ausweichquartiere stehen den Friedlinger Fußballern die Plätze im Nonnenholz zur Verfügung oder auch der Platz in Märkt, der zuletzt vom Weiler Platzwart wieder intensiver gepflegt wurde und daher besser bespielbar ist, so Huber. „Es wird Engpässe geben, doch es kann nicht sein, dass jemand sagt: Ich gehe nicht nach Märkt“, unterstreicht der Erste Bürgermeister. Die Koordination der Platzkapazitäten erfolgt im Rathaus. Angesichts großer Fußball-Vereine, also SV Weil, Bosporus FC Friedlingen und FV Haltingen, und auch der anstehenden Trainingsplatz-Aufwertung in Haltingen (siehe nebenstehenden Bericht) macht auch OB Wolfgang Dietz klar: „Ich setze auf das Verständnis der Fußballer untereinander.“

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