Weil am Rhein Stiftung steht Künstlern zur Seite

Rufen Bildende Künstler aus der Region zur Teilnahme am Förderprojekt „Corona-Mosaik“ der Kunststiftung der Sparkasse auf (v. l.): Stiftungsmanager Dieter Fehrle, Müllheims Bürgermeister Martin Löffler, der Markgräfler Kunstpreisträger Patrick Luetzelschwab, die Kunstsachverständige Felizitas Diering, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Ulrich Feuerstein sowie die Kunstsachverständige Heike Piehler. Foto: Alexander Anlicker

Weil am Rhein/Müllheim -  „Es gilt, den Künstlern zur Seite zu stehen und die Bildende Kunst zu fördern“, sagt die Freiburger Kunsthistorikerin und Kuratorin angesichts der Corona-Krise. Die Kunstsachverständige der Stiftung der Sparkasse Markgräflerland zur Förderung von Kunst und Kultur hat gemeinsam mit ihrer Kollegin Felizitas Diering das Förderprojekt „Corona-Mosaik“ der Sparkassenstiftung angeschoben und sowohl beim Stiftungsmanager Dieter Fehrle als auch beim Vorstandsvorsitzenden Ulrich Feuerstein offene Türen eingerannt. Heike Piehler, stellte das Förderprojekt im Rahmen der Verleihung des Markgräfler Kunstpreises in Müllheim im Markgräfler Museum vor.

Bildende Künstler sind Soloselbstständige und haben es – wie andere Selbstständige auch – in Corona-Zeiten schwer, erklärte Piehler. Wenn es keine Ausstellungen gebe, hätten die Künstler auch keine Einnahmen mehr. Der Beirat der Stiftung zur Förderung von Kunst und Kultur sehe sich als Partner für Musik und Bildende Kunst, speziell für Bildende Künstler, betonte sie, daher habe man überlegt, was man tun könne. „Wir haben uns das Corona-Mosaik ausgedacht, das 32 Künstlern zugute kommt, die in der Region leben und arbeiten.

„Wir hoffen, dass wir damit einen repräsentativen Querschnitt aus Siebdruck, Fotografie, Malerei, Grafik bis hin zur Objektkunst unterstützen“, sagte die Kunstsachverständige. Jeder Künstler sei eingeladen, ein Werk für die Kunststiftung der Sparkasse zu gestalten.

Das Teilnahmeformular wurde bewusst einfach gehalten. Der Stiftungsbeirat wird aus allen Bewerbungen 32 Künstler auswählen, die den Auftrag für ein 40 mal 40 Zentimeter großes Kunstwerk erhalten, das die Sparkassenstiftung für 500 Euro ankaufen wird.

Bildende Künstler, die im Einzugsbereich der Sparkasse Markgräflerland leben oder arbeiten, können sich bis zum 3. Juni unter www.spk-mgl. de/corona-mosaik bewerben. Voraussetzung ist, dass die Künstler professionell arbeiten, was diese durch die Mitgliedschaft in einem Künstlerverband nachweisen.

Aus allen Bewerbungen wählt der Stiftungsbeirat insgesamt 32 Künstler aus und berücksichtigt neben künstlerischen Kriterien auch Biografien und Alter, um einen möglichst breiten Querschnitt zu bekommen.

Die ausgewählten Künstler werden bis zum 10. Juni benachrichtigt und müssen ihre Arbeiten bis zum 13. Juli bei der Sparkasse abgeben. Ab Ende Juli werden Werke in Müllheim im Markgräfler Museum sowie online auf der Internetseite der Kunststiftung präsentiert.

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