Weil am Rhein Testungen und Impfungen laufen

Schon knapp 600 Tests wurden im Testzentrum im Haus der Volksbildung durchgeführt, alle waren negativ. Foto: Saskia Scherer Foto: Weiler Zeitung

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie spielen Schnelltests und vor allem Impfungen eine große Rolle. Der Gemeinderat wurde in der jüngsten Sitzung schriftlich über die Maßnahmen informiert.

Weil am Rhein. In dem Papier liefert Hauptamtsleiterin Annette Huber einen aktuellen Überblick.

Testzentrum für Bürger

Am 16. März wurde im Testzentrum von DRK und Stadt im Haus der Volksbildung die Arbeit aufgenommen. Dort werden kostenlose Tests für alle angeboten. Das Testzentrum ist dienstags und donnerstags von 17 bis 20 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das Testzentrum wird laut der Stadt sehr gut angenommen. Die Nachfrage konnte bisher gut erfüllt werden. Es kam kaum zu großen Warteschlangen. Bis zum vergangenen Samstag wurden 572 Tests (alle mit negativem Testergebnis) durchgeführt.

Testen Schulen/Kitas

In den Schulen und Kitas können sich bis jetzt Lehrer und weiteres Personal der Schulen sowie Erzieher zweimal wöchentlich kostenlos testen lassen. Es gibt verschiedene Lösungen in den Weiler Schulen und Kitas. Teilweise erfolgt das Testen in Zusammenarbeit mit Ärzten und Apotheken oder durch geschultes eigenes Personal.

Nach den Osterferien soll die Teststrategie auf Schüler ausgeweitet werden. Das Land wird dafür Schnelltests (Selbsttests) zur Verfügung stellen, heißt es – für Schüler und Personal sowie das Kita-Personal. Für Kita-Kinder sieht die Teststrategie des Landes im Moment noch keine Testungen vor.

Testen Mitarbeiter

Für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung wurde neben dem Rathaus ein Testzentrum eingerichtet. Im Moment besteht dort an drei Tagen in der Woche die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Bei Bedarf kann das Angebot ausgeweitet werden. Damit können auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit Wohnsitz in Frankreich ihrer Testpflicht nachkommen.

Impfen

Bei den Impfzentren hat das Land nun die Wartelisten abgearbeitet, so dass Senioren, die sich schon länger gemeldet haben, ihre Impftermine erhalten haben, so die Auskunft. Die Seniorenberatungsstelle konnte in vielen Fällen bei der Vermittlung des Termins behilflich sein.

Beim Thema Aufbau eines Impfzentrums mit Hausärzten gibt es im Moment keinen neuen Zwischenstand, da Hausärzte zwar nach Ostern mit dem Impfen beginnen können, nach jetzigem Stand zunächst aber maximal 20 Impfdosen pro Woche erhalten. Ein Impfzentrum ergibt erst Sinn, wenn deutlich mehr Impfdosen zur Verfügung stehen. Darüber besteht auch Einigkeit mit den Vertretern der Weiler Hausärzte, heißt es weiter. Grundsätzlich steht die Festhalle aber weiterhin für die Einrichtung eines Impfzentrums zur Verfügung.

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