Weil am Rhein Theorie und Praxis verbinden

Weiler Zeitung
Stolze Partner (stehend von links): Philipp Koch (Abteilungsleiter und zuständig für die Berufs- und Studienorientierung am Oberrhein-Gymnasium), Evelyn Pfändler und Melanie Lieber sowie (vorne sitzend) Beate Pfriender-Muck und Silke Wießner. Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Weil am Rhein. Seit 2008 gibt es auf Initiative der baden-württembergischen Landesregierung, der Kammern und der Wirtschaftsverbände die Institution der Bildungspartnerschaft. Auch das Oberrhein-Gymnasium Weil am Rhein hat jüngst eine mit dem St. Josefshaus in Herten geschlossen.

Die Ziele dieser Bildungspartnerschaften sind vielfältig: Die Schüler sollen beim Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf unterstützt werden. Durch die generelle Stärkung der Bildung im ökonomischen Bereich, also der Erweiterung und Verfestigung des Wissens von und über Wirtschaft, soll die Ausbildungsreife und Studierfähigkeit der Schüler verbessert werden. Übergeordnet soll dadurch auch ein nachhaltiges Netzwerk errichtet und gepflegt werden.

Das Oberrhein-Gymnasium hat mit der jüngst besiegelten Bildungspartnerschaft und der Unterstützung von Evelyn Pfändler von der IHK Hochrhein-Bodensee einen weiteren starken regionalen Partner für eine solche Bildungspartnerschaften gewonnen.

Das St-Josefshaus in Rheinfelden-Herten betreibt in der Region Einrichtungen mit dem Schwerpunkt in der Alten- und Behindertenhilfe. Beate Pfriender-Muck, Personalleiterin und Frau Melanie Lieber, verantwortliche Lehrerin für das Sozialpraktikum am Oberrhein-Gymnasium, betonten übereinstimmend die Chancen gerade für die Achtklässler, die ein Sozialpraktikum absolvieren.

Diese könnten durch die regelmäßigen Besuche einer bestimmten Einrichtung über einen längeren Zeitraum mit den dort lebenden Menschen „in Beziehung treten“ und dabei Berührungsängste abbauen und dadurch Vorurteile überwinden.

Darüber hinaus ist eine Kooperation beim Bogy-Praktikum und im Rahmen von Fachvorträgen und Projekten geplant. Silke Wießner, die Schulleiterin des Oberrhein-Gymnasiums, hob die besondere Bedeutung dieser sozialen Themen auch und gerade für die jungen Menschen und die vielfältigen Anknüpfungspunkte an den Fachunterricht unterschiedlicher Fächer wie Religion oder Gemeinschaftskunde hervor.

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