Weil am Rhein Treffpunkt für Unternehmer

Beatrice Ehrlich

Im vierten Anlauf findet das Wirtschaftstreffen in Weil am Rhein zum Thema „Neues Denken in Europa – Europa neu denken“ am Mittwoch, 13. Juli, im Rathaus statt. Gastredner ist Günther Oettinger.

Von Beatrice Ehrlich

Weil am Rhein. Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine gewinne der Besuch Oettingers, bis 2019 Mitglied der europäischen Kommission, zusätzliche Brisanz, findet Oberbürgermeister Wolfgang Dietz. Schließlich sei der Parteifreund und ehemalige Ministerpräsident Baden-Württembergs in der Kommission lange Zeit für Energie zuständig gewesen. Dietz freut sich, dass das Wirtschaftstreffen nun endlich wieder stattfinden kann, wenn auch coronabedingt im Sommer statt wie sonst im Frühjahr, und mit zwei Jahren Verspätung.

Als Anlass, mit den Weiler Unternehmen ins Gespräch zu kommen, misst er dem im Jahr 2003 eingeführten regelmäßigen Treffen große Wichtigkeit bei. Dabei gehe es auch um das Kennenlernen und Netzwerken der Unternehmer untereinander, erläutert Dietz. Deswegen lege er Wert darauf, dass dieser „Meeting Point“ für die Wirtschaft nicht virtuell, sondern in Präsenz stattfinde.

Mit dem Gastredner Oettinger soll in diesem Jahr die europäische Zusammenarbeit in den Blick gerückt werden. Ein Thema, das die Wirtschaft in Weil am Rhein mit der Grenzlage und den dies- und jenseits der Grenzen tätigen Unternehmen besonders betreffe, betont Bürgermeister Martin Gruner, der das Wirtschaftstreffen mitorganisiert.

750 Personen aus Unternehmen, die ihren Sitz in Weil am Rhein haben oder dort aktiv sind, seien zum Wirtschaftstreffen eingeladen worden, berichtet Wirtschaftsförderer Peter Krause. Wie bei den vergangenen Ausgaben erwarte man zwischen 270 und 350 Teilnehmer.

Weitere Informationen: Das Wirtschaftstreffen am Mittwoch, 13. Juli, beginnt um 19 Uhr im Rathaus Weil am Rhein. Peter Krause und Martin Gruner sprechen zunächst über Neues aus der Wirtschaftsförderung, danach folgen die Vorträge „Unser Platz mitten in Europa“ von OB Wolfgang Dietz und „Neues Denken in Europa – Europa neu denken“ von Günther Oettinger.

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