Weil am Rhein Trennwände mal anders

Teilgefärbte Trennwände des Künstlers Samuel Treindl stehen von nun an zwischen den Terrassentischen des Restaurantbereichs der „Krone“.Foto: zVg/Roman Mensing, artdoc.de Foto: Weiler Zeitung

Weil am Rhein - Teilgefärbte Trennwände des Künstlers Samuel Treindl stehen von nun an zwischen den Terrassentischen des Restaurantbereichs der „Krone“ in Alt-Weil. „Ursprünglich geplant war ein Pop-Up-Restaurant mit Schlafgelegenheiten als In­stallation der Art Basel“, erklärt Sonja Hechler, Geschäftsführerin des Gastronomiebetriebs. Als die Kunstmesse abgesagt wurde, beschlossen Treindl und sie kurzerhand, aus der Not eine Tugend zu machen, und die erforderlichen Trennwände nicht einfach nur aus Plexiglas aufzustellen.

Für Treindl sind Wandel und Flexibilität ohnehin schon Kür, der Künstler aus Münster begleitet seit langem Umbauprozesse bei Hotels oder auch Stadtprojekten, damit die Umbauarbeiten nicht einfach nur staubige Baustellen sind. „In dieser Arbeit geht es auch darum, mit der neuen gesellschaftlichen Situation künstlerisch umzugehen. Was für Bilder wollen wir in uns von dieser Zeit behalten? Wie können wir die reelle Situation nutzen?“, fragt er sich. „Wir fanden es sehr schade, als die ,Art’ abgesagt wurde. Kunst macht Spaß und bringt Farbe und Freude. Keiner hat sich die jetzige Situation gewünscht, aber sie bietet ja auch viele Gelegenheiten zur bewussten Planung.“

In den Rillen der Trennwände sind getrocknete Farbverläufe, manche Farben stammen aus Eigenherstellung und bilden in den schmalen Tunneln Unregelmäßigkeiten. Bis sich die Corona-Verordnungen wieder ändern, sollen bleiben die Trennwände gut sichtbar auf der Dachterrasse stehen bleiben.

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