Weil am Rhein Umfahrung wird 1,8 Millionen teurer als gedacht

Der Kreisverkehr an der früheren Grünschnittstelle. Foto: wz Foto: Weiler Zeitung

Weil am Rhein-Haltingen (dab). Der Ortschaftsrat Haltingen empfiehlt dem Gemeinderat die Baufreigabe für die beiden noch fehlenden Bauabschnitte zur Fertigstellung der Nordwest-Umfahrung und der restlichen Anschlüsse. Ende Dezember ist laut Stadtverwaltung weiter ein realistisches Ziel für die Fertigstellung der Nordwest-Umfahrung. Sven Szubin, Leiter der Abteilung für Verkehr und Tiefbau, kündigte an, dass am Mittwoch die Heldelinger Straße, der Kreisverkehr, Haltinger Straße und Basler Straße für den Verkehr freigegeben würden.

Die Kosten für die Maßnahmen belaufen sich auf 5,1 Millionen Euro. Ursprünglich war man im Stadtbauamt von einer Investitionssumme von 3,3 Millionen Euro ausgegangen. Grund der Mehrkosten: zusätzliche und teils unvorhergesehene Leistungen.

So wurde im Kreisverkehrsplatz eine Hochdruckgasleitung angetroffen, die schnellstmöglich umverlegt werden musste, was Kosten von rund 250 000 Euro verursachte. Außerdem fielen Kosten von rund 900 000 Euro für die Bodenverbesserung und zur Stabilisierung des Untergrunds an. Darüber hinaus erweis sich der Straßenaufbruch als teerbelastet. Die Kosten für die Entsorgung belaufen sich auf 150 000 Euro. Die unvorhergesehenen Leistungen hatten eine Verlängerung der Bauzeit von fünf Monaten.

Einen Konflikt mit dem Neubau der Heldelinger Unterführung, der von der Bahn für Anfang 2020 geplant ist, galt es, durch eine Beschleunigung der Baustelle zu verhindern, wofür Mehrkosten von 100 000 Euro aufgewendet werden mussten.

Die Kosten für die Herstellung eines Großteils des Märktwegs von rund 116 000 Euro werden der Stadt durch die Bahn rückerstattet.

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