Von Saskia Scherer

Kunst und Literatur hatten die Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums Rheinfelden als Motiv aufgegriffen, als sie im Rahmen der Eröffnung der Schulkunst-Ausstellung im Weiler Stapflehus eine Wort-Collage vortrugen.

Ganz schwarz gekleidet sagten die Schüler abwechselnd Wörter wie Bikini, Geisterstunde, Langeweile, Hunger, Schlafstörung oder Sternenhimmel auf. Auf den ersten Blick schienen sie gar nicht zueinander zu passen, aber dennoch zeigte sich das Publikum beeindruckt. „Für mich bedeutet Kunstunterricht, ich selbst sein zu können“, erklärte eine Schülerin. Er stelle ein Abwechslung dar. Und: „Kunst drückt aus, was Worte nicht können.“

18 Schulen beteiligen sich an der Ausstellung, die bis zum 4. März bestehen bleibt. Die jungen Künstler sind zwischen fünf und 18 Jahre alt, von der Grundschul-Förder­klasse bis zur Oberstufe. Fast alle Schulformen sind vertreten.

Sarah Dahme vom Zentrum für Bildende Kunst und Intermediales Gestalten Stuttgart (ZKIS) lobte nicht nur die Künstler, sondern wählte auch Arbeiten aus, die bei einer Landesausstellung gezeigt werden sollen. „Es ist etwas Besonderes, wenn Kunst aus der Schule herauskommt“, sagte sie.

Kulturamtsleiter Tonio Paßlick wünschte den Besuchern, sich von der „unglaublichen Kreativität“ anstecken zu lassen. So würden auch die Schüler wiederum in ihrer Arbeit motiviert. Außerdem sei die Schulkunst-Ausstellung mit ihren mehr als 1000 Besuchern stets die erfolgreichste Ausstellung in Weil.