Weil am Rhein „Unsere Ruhe hatten wir Otterbacher mal“

Wir sind direkte Nachbarn vom Siedlerweg und von dem Gebäude das einmal „Pussy Cat“ hieß. Herr Tasocak hat zwar Recht, dass das Wettbüro um 23 Uhr schließt, aber die Shisha-Bar „Exil“ hat bis 4 morgens auf, die am meisten Kundschaft bringt und boomt. Die Kundschaft mit ihren Schweizerischen lautstarken getunten Autos zeigt bis zu zwei Stunden lang, was ihr Auto kann, und sorgt schon für Unruhe, wenn man schlafen will zwischen 0.30 bis 2.30 Uhr.

Sie stellen auch ein gewisses Gefahrenpotenzial dar, weil die Kundschaft sehr schnell aus der Ausfahrt fahren könnte. Personen, vor allem Kinder, können zu Schaden kommen, da ab 12 Uhr die ersten Autos kommen. Direkt daneben befindet sich unsere Otterbach-Bushaltestelle an der Baslerstraße, und für den Verkehr auf der Hauptstraße ist es auch problematisch, weil die Kundschaft mit den getunten Autos den jungen Frauen vorne auf der Veranda von der Shisha-Bar zeigen will, was sie an PS besitzen.

Man hört Knallen und Brettern, was unseren ruhigen Ort verändert hat. Es ist ein Unterschied, ob mal in einer Stunde ein Zug vorbeibrettert oder in drei Stunden. Der Lärm von der Kundschaft, der fast minütlich oder stündlich ist, ist viel schlimmer. Durch die große Anzahl der Kunden kommt es gegen 17 Uhr zu vollen Parkplätzen – und da hupen und brettern die Autofahrer die Einfahrt rein oder die Ausfahrt raus. Unsere Ruhe hatten wir Otterbacher mal. Am schlimmsten sind Freitagabende und Sonntagabende, die am lautesten sind.

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