Weil am Rhein - Durch den Umzug der Klassenräume in die auf dem Kleinspielfeld aufgestellten Containern, vermindert sich zwar die Aufenthaltsdauer der Gemeinschaftsschüler in den Räumen, in denen noch PCB-haltige Fugen enthalten sind, doch neue Probleme sind mit der Umsiedlung verbunden, wie die Eltern betonten.

Die Container seien nicht genügend schallisoliert, kritisieren die Eltern. Die Heizsituation sei zudem nicht optimal. Im Sommer werde es voraussichtlich hingegen zu heiß. Da Fachräume fehlen, könne der Unterricht in manchen Fächern nur eingeschränkt durchgeführt werden und angesichts von fehlenden Fluren und Nebenräumen sei das individuelle Lernen in Kleingruppen nur unzureichend möglich.

Hauptamtsleiterin Annette Huber verweist auf elektrische Heizungen in den Containern, die „ausreichend funktionieren“. Den Eltern habe man zudem zugesagt, die Türen noch mit einem selbstschließenden Mechanismus auszustatten, damit nicht zu viel Wärme entweicht. In den Containern seien auch Akustikdecken angebracht worden. „Es ist klar, dass ein Container nicht genau die gleichen Bedingungen hat wie ein festes Gebäude, aber bisher sind uns aus dem Unterricht keine Beschwerden bekannt“, erklärt Huber.

Sorgen bereitet den Eltern auch die Sicherheit der Schüler, die seit eineinhalb Jahren auf einer Baustelle zur Schule gehen und auch jetzt noch für den Fachunterricht und zur Toilettenbenutzung das Gebäude betreten müssen. „Dies stellt eine besondere Gefährdung der Kinder dar.“ Die Toilettensituation sei nicht befriedigend.

Die Toiletten-Anzahl bleibe angesichts eines WC-Containers etwa gleich, so Huber. Der Weg von den Containern zur Schule werde zudem abgesichert. Die Baustellenbereiche seien eingezäunt, was stets kontrolliert werde.