Weil am Rhein Viele vorbildliche Vorhaben realisiert

Die Teilnehmer erkennen positive Veränderungen. Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Weil am Rhein. Zum Halbzeitgespräch über die Umsetzung des Aktionsplans und der Kinderrechte in der Stadt hat sich jüngst Vertreter des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen“, der Stadt Weil am Rhein sowie Kinder und Jugendliche getroffen. Die Kinder und Jugendlichen, die in unterschiedlichen Formaten und Aktionen bei der Umsetzung des Aktionsplans im Rahmen des Vorhabens „Kinderfreundliche Kommunen“ beteiligt waren, wurden dabei gezielt nach ihren Partizipationserfahrungen gefragt, heißt es im Nachgang in einer Pressemitteilung.

Die Sachverständigen des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen“ betonten demnach beim Halbzeitgespräch, dass Weil am Rhein eine besonders engagierte Kommune bei der Umsetzung kinderfreundlicher Maßnahmen ist und schon sehr viele vorbildliche Vorhaben realisiert hat. Hervorgehoben wurde zudem, dass dabei stets Kinder und Jugendliche aktiv mit eingebunden wurden.

Viele Maßnahmen konnten schon realisiert werden: Die Stadt verabschiedete ein Leitbild über die Grundsätze der „kinderfreundlichen Kommune“ Weil am Rhein. Es wurde die Stelle einer Kinder- und Jugendbeauftragten eingerichtet und Verwaltungsmitarbeiter sollen künftig zur UN-Kinderrechtskonvention und zu Beteiligungsmethoden fortgebildet werden. Auf Anregungen von Kindern und Jugendlichen wird über die Wintermonate ein wöchentliches Nachtsportangebot durchgeführt. Das Jugendparlament verfügt neben dem eigenen Etat nun über einen selbstverwalteten Kinder- und Jugendetat, über den Weiler Jugendliche Zuschüsse zu öffentlichen Veranstaltungen beantragen können. Am Schlaichturm entstand in Zusammenarbeit mit Jugendlichen ein „Street Workout-Park“. Im Zuge der Umgestaltung des Rheinparks sind weitere Beteiligungsaktionen mit Kindern und Jugendlichen geplant.

Das Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Komitees für Unicef und des Deutschen Kinderhilfswerkes. Der Verein „Kinderfreundliche Kommunen“ zeichnet Städte und Gemeinden aus, die für die lokale Umsetzung der Kinderrechte – unter Beteiligung der in der Kommune lebenden Kinder und Jugendlichen – verbindliche Ziele und einen Aktionsplan entwickeln.

Die Stadt Weil hat sich im Jahr 2012 für das vom Verein „Kinderfreundliche Kommunen“ vergebene gleichnamige Siegel beworben, um das Thema „Kinderfreundlichkeit“ noch stärker in den Fokus zu rücken und die Rechte von Kindern auf Schutz, Förderung und Beteiligung nach der UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene umzusetzen. Von 2012 bis 2014 hat die Stadt einen umfangreichen Aktionsplan mit Maßnahmen zur Steigerung der Kinder- und Jugendfreundlichkeit erarbeitet, der im September 2014 vom Gemeinderat verabschiedet wurde. Daraufhin wurde der Stadt im November 2014 das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ verliehen. Seitdem befindet sich die Stadt nun in der Umsetzung des Aktionsplans (2015-2018).

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