Weil am Rhein Von Angesicht zu Angesicht

Einer unter mehreren Musikern: Der Neuseeländer Zarek Silberschmidt und seine Gitarre laden den Zuhörer ein zu einem Erlebnis voller instrumentaler Noblesse.Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Vor 25 Jahren wurden die Ateliers und das Kulturcafé im Kesselhaus eingeweiht. Das feiert das Kulturamt mit den Künstlern und Musikern der Regio mit einem ungewöhnlichen Projekt.

Weil am Rhein. Denn 25 Jahre später hat die Corona-Zeit international eine Vortragsform des Konzerts geprägt, die wegen ihrer Publikums-Reduktion ansonsten zu unwirtschaftlich wäre, aber jetzt den Corona-Auflagen entspricht. Wie sich bei vielen Versuchen gezeigt hat, erzeugen „Face2Face“-Konzerte eine intensive Beziehung zwischen Musikern und Zuhörer, weiß Kulturamtsleiter Tonio Paßlick. In einigen Ateliers des Kesselhauses werden daher am Freitag, 25. September, Musiker aus verschiedenen Genres von Barock bis Blues vor nur ein bis vier Besuchern je zehn bis 15 Minuten lang spielen. Dann entsteht eine Pause, die man dem Gespräch oder der Betrachtung der Kunst widmen kann.

Besucher können sich ab 18 Uhr in Listen vor den Ateliers eintragen, die einzelnen Konzert-Häppchen werden sechsmal wiederholt oder variiert. Musik erklingt zwischen 19 und 23 Uhr, nicht immer zur gleichen Zeit, sondern in versetzten Intervallen. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei.

Die Musikbeiträge werden gestaltet von Tilo Wachter (Hang), dem Duo Andreas Wäldele (Geige, Mandoline) und Mario Sabatini (Gitarre), dem Duo Christian und Barbara Leitherer (Chalumeau, Viola da Gamba), dem Duo „Markgräfler Winds“ mit Heiner Krause (Waldhorn) und Heike Rügert (Sax), dem Duo Astrid Knöchlein (Barockoboe, Flöte) und Julia Marion (Barock-Fagott), Martin Kutterer (Perkussion), Walti Huber (Gitarre), Zarek Silberschmidt (Gitarre), George Ricci (Sax, Cl), Christine Schmid (Chanson, Akkordeon), Christine Schneeberger (Tafelklavier) und Guiseppe Masini (Violine), der in der ersten Geige des Basler Sinfonieorchesters spielt.

Veranstalter ist der Verein Kulturzentrum Kesselhaus mit Unterstützung des städtischen Kulturamtes und dem „Innovationsfonds Kunst“ des Landes. Einzelne Konzerte sind auch im Kunstzentrum der VHS neben den Ateliers und im Kesselhaus vorgesehen.

Das benachbarte Museum Weiler Textilgeschichte ist gleichzeitig von 18 bis 23 Uhr geöffnet.

 Wer sich einen Platz im Kulturcafé sichern möchte, sollte sich Plätze reservieren lassen unter Tel. 07621/ 792557. Besucher können aber auch unmittelbar zu den Ateliers gehen und sich in die Listen eintragen.

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