Weil am Rhein Wechsel beim Café Inka

Weil am Rhein-Ötlingen -  Wechsel beim Café Inka: Diana Just (35) wird das Lokal mit der im Jahr 1819 in Paris hergestellten Tapete künftig gemeinsam mit ihrer Partnerin Ronja Thudichum (29) führen. Beide haben bereits Erfahrung in der Gastronomie. Das Pachtverhältnis beginnt offiziell am 1. Juni, geöffnet werden soll – sofern die Corona-Situation es zulässt – am Fronleichnamstag, 3. Juni.

Diana Just stammt aus der Nähe von Aue im Erzgebirge und ist mit 16 Jahren ins Markgräflerland gekommen. Sie hat ihre Kochlehre sowie viele darauffolgende Jahre in der Sonnhalde in Bürchau verbracht. Dort hat sie die heimische Kräuterküche kennen- und lieben gelernt, wie sie im Gespräch mit unserer Zeitung sagt.

Ihre Erfahrungen will sie bei den kleinen Mittagsgerichten einbringen, die neben Kaffee und Kuchen künftig im Café Inka angeboten werden sollen. Denkbar seien etwa eine Gänseblümchen-Suppe oder eine Brennnessel-Quiche. Weitere Berufserfahrung hat sie unter anderem als Küchenchefin im Vitra-Café, in der Binzener Mühle und im Egringer Rebstock gesammelt.

Ronja Thudichum ist in Lörrach geboren und ist seit ihrem sechsten Lebensjahr in Ötlingen aufgewachsen. Als Tochter von Desiree Thudichum und Ziehtochter von Andreas Enderlin (Holzhandwerk Enderlin Ötlingen), Mitglieder im Turnverein und dem Ortschaftsrat, sei sie gut in das Dorfgeschehen eingebunden.

Die 29-Jährige ist Hotelfachfrau und Wein-Sommelière und hat unter anderem im Egringer Rebstock und im Hotel Trois Rois in Basel gearbeitet. Diana Just und Ronja Thudichum freuen sich auf ihren ersten eigenen Betrieb, der unter Corona-Bedingungen mit 40 Plätzen starten soll.

Nach der Wiedereröffnung soll das Café Inka von Donnerstag bis Montag von 12 bis 18 Uhr geöffnet sein. Dienstag und Mittwoch sind Ruhetage. Sobald sich der Betrieb eingespielt hat, können sich die beiden auch vorstellen, die Öffnungszeiten zu erweitern und ein Frühstück anzubieten. Denkbar ist auch, ein- oder zweimal im Monat ein Menü mit Weinbegleitung oder Kunstveranstaltungen anzubieten.

Die vorherigen Pächter des Café Inka, Thorsten Krüger und seine Frau Claudia, haben pandemiebedingt das Handtuch geworfen.

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