Weil am Rhein Weg für bezahlbaren Wohnraum wird geebnet

Die Wohnbau will in Otterbach zwei mehrgeschossige Wohngebäude errichten.Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Weil am Rhein (mcf). In Otterbach soll mehr Wohnraum entstehen. Mit der Bebauungsplanänderung „Nonnenholzstraße“ will die Stadt der hohen Nachfrage an Wohnraum entsprechen. Die Politik steht hinter dem Plan und die städtische Wohnbau wartet bereits auf grünes Licht. Nach der Zustimmung im Bau- und Umweltausschuss kann Geschäftsführer Andreas Heiler auch im Gemeinderat mit einem positiven Votum rechnen.

Zwei mehrgeschossige Wohngebäude will die Wohnbau an der Nonnenholzstraße errichten (wir berichteten mehrfach). Hierzu ist aber eine Anpassung des Maßes der baulichen Nutzung erforderlich. Dies hat die Stadt auf Hinwirken von Heiler zum Anlass genommen, die Zuschnitte der Baufenster auch im allgemeinen Wohngebiet in diesem Bereich an die Planung anzupassen. Insgesamt soll so eine stimmige städtebauliche Abfolge erfolgen, wie Stadtplanerin Astrid Loquai im Ausschuss darlegte.

Bei Rechtskraft des Urplans „Nonnenholzstraße“ war noch von einem Abriss der vorhandenen Bebauung Nonnenholzstraße 3 und Basler Straße 97 und 99 in der Nähe des Otterbacher Zolls ausgegangen worden. Aufgrund der Flüchtlingssituation und einer Übernahme des Grundstücks von der Stadt sei dieses Ziel relativiert worden. „Die Substanz ist so, dass sie erhalten werden kann“, berichtete Loquai. Mit der Bebauungsplanänderung soll die Möglichkeit der stimmigen städtebaulichen Struktur bestehen, der Erhalt der Gebäude sowie die Realisierung des Bauvorhabens. Und es gehe darum, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Axel Schiffmann (UFW) ist es ein Anliegen, dass die Wohnqualität im Quartier nicht leidet. „Wir wollen eine Überverdichtung verhindern.“ Hier sieht die Stadt aber keine negativen Auswirkungen, wie Erster Bürgermeister Christoph Huber erklärte. Dies sei schon durch die Parkplätze gegeben, so Loquai. „Wir lassen die Zahl der Wohneinheiten offen, da die Zahl gedeckelt ist durch die begrenzte Zahl von Stellplätzen.“ Eine Tiefgarage wäre möglich, doch davon sei nicht auszugehen.

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