Weil am Rhein Weitere lärmintensive Arbeiten

Die Bahn baut. Foto: Marco Fraune

Weil am Rhein - Seit April ist die westliche Gleistrasse zwischen Haltingen und Weil am Rhein in Betrieb. Dank der umfangreichen Schallschutzmaßnahmen bedeutet das für die Anwohner eine deutliche Lärmentlastung, heißt es von Bahn-Seite. Unmittelbar nach der Inbetriebnahme hat der Bau der östlichen Gleistrasse begonnen. Dazu führt die Bahn auch im Juli verschiedene, teils lärmintensive Arbeiten durch.

Für die Herstellung von Fundamenten für Oberleitungsmaste sind im Bereich Haltingen Nord, des Bahnhofs Haltingen, des Wasserturms und von der Trambrücke in Weil am Rhein bis zur Grenze zur Schweiz Gründungsarbeiten notwendig, heißt es. Die Arbeiten finden in einzelnen Nächten noch bis zum 31. Juli statt.

Um die Standfestigkeit der Maste zu gewährleisten, kommt teilweise eine lärmintensive Ramme zum Einsatz, die über eine Distanz von mehreren Kilometern zu hören ist. Zudem finden an der Trambrücke in Weil am Rhein Baumaßnahmen an den Gleisen und dem Berührungsschutz zu den Oberleitungen statt. Die Arbeiten werden aktuell in den Nächten bis Freitag, 10. Juli, vom 16. auf den 17. Juli und vom 23. auf den 24. Juli, jeweils zwischen 23.45 und 5 Uhr, vorgenommen. Geräusche durch Baulärm reduziert die Bahn dabei auf ein Minimum, sie lassen sich aber nicht gänzlich vermeiden, heißt es weiter.

In den Nächten vom 18. bis zum 20. Juli finden im Bereich der Trambrücke sowie des Wasserturms Gleisarbeiten statt. Hier kann es durch den Einsatz einer Gleisstopfmaschine zu Lärmbeeinträchtigungen kommen.

Da aus Sicherheitsgründen nicht am befahrenen Gleis gearbeitet werden darf, können die Arbeiten laut Bahn nur nachts in Zugpausen stattfinden. „Tagsüber kann aufgrund des hohen Zugaufkommens nicht gearbeitet werden, da keine ausreichenden Sperrpausen zur Verfügung stehen.“ Die betroffenen Anwohner wurden über die genauen Einsatzzeiten der Ramme informiert.

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