Weil am Rhein Feuerwerke sorgen für Strahlkraft

„Flammende Sterne“. Verschiedene Nationen-Vertreter, wie hier "Südkorea“, wollen die beste Pyrotechnik auch in Weil am Rhein umsetzen. Foto: zVg/Joachim Mell

Weil am Rhein - Auf dem Weiler Landesgartenschaugelände gibt es in diesem Jahr zwei neue Veranstaltungen. Bis zu 25 000 Besucher werden im Rahmen der dreitätigen Veranstaltung „Flammende Sterne“ erwartet, bei der an jedem Abend herausragende Feuerwerke geboten werden sollen. Eine Biogartenmesse findet ebenso neu auf dem „Grün 99“-Gelände statt, die Gartenmesse setzt hingegen aus.

Als neuen „Höhepunkt“ sieht der Geschäftsführer der Landesgartenschaugesellschaft, Markus Indlekofer, die „Flammenden Sterne“ an, die bereits sei 16 Jahren in Ostfildern bei Stuttgart auf dem dortigen ehemaligen Landesgartenschau-Gelände Strahlkraft entfalten und dies auch vom 30. August bis 1. September tun sollen. Der Veranstalter, die Event- und Festival-Agentur MPS aus Leinfelden-Echterdingen, war laut Sprecherin Carina Speidel nicht aktiv auf der Suche nach einem Gelände, doch Weil am Rhein sei auch eine Herzenssache. „Das Dreiländereck ist sehr spannend. Das Gebiet ist sehr attraktiv.“ Mit der Stadt gebe es schon ein sehr gutes Miteinander. „Die haben uns mit offenen Armen empfangen.“

Feuerwerk als Höhepunkt

Das Konzept der dreitätigen Veranstaltung sieht vor, dass von 18 Uhr bis Mitternacht geöffnet ist. Live-Musik, Kinder-Familien-Programm, Festivalmarkt und Gastronomie sollen zum Schlendern und Verweilen animieren. Den Höhepunkt bildet dann ab 22.15 Uhr insgesamt 20 Minuten lang ein Feuerwerk. An den drei Abenden gibt es jeweils einen Feuerwerker aus einer Nation. Noch läuft hier das Auswahlverfahren, doch die Qualität werde auf „Champions-League-Niveau“ liegen. Musik und Pyrotechnik sollen ein stimmiges Gesamtbild ergeben, zudem von einer Jury ein Sieger gekürt werden. Speidel: „Das Konzept ist einmalig in Deutschland.“

Lärm- und Feuerschutz

Die Besucherresonanz sei abhängig vom Wetter, zwischen 15 000 bis 20 000 Besucher, gerne auch bis zu 25 000 Interessierte könnten kommen. Gespräche wegen der Brandgefahr hat der Veranstalter mit dem Landratsamt Lörrach schon geführt, auch die Einhaltung der Lärmgrenzen waren Thema bei Abstimmungen mit der Stadt. „Wir gucken, dass wir mit den Nachbarn ein gutes Verhältnis haben. Wir sind immer auf Kooperation aus und wir wollen kein Fremdkörper sein“, setzt Speidel darauf, in den nächsten Jahren die „Flammenden Sterne“ in Weil zu etablieren.“ Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 15 Euro, an der Abendkasse 18 für Erwachsene.

Neue Biogartenmesse

Mit der Biogartenmesse gibt es am 1. und 2. Juni ebenfalls eine Premiere. Diese findet im vorderen asphaltierten Bereich des Landesgartenschau-Areals statt. Etwa 80 Stände bedeuten eine vergleichbare Größe wie beim Stoffmarkt. Ausschließlich zertifizierte Bio-Gartenbaubetriebe sollen vertreten sein, die von der Diplom-Ingenieurin Landschaftsarchitektur Batya-Barbara Simon angeheuert werden.

„Gartenzauber“ setzt aus

Im Gegensatz zu den Vorjahren nicht mehr dabei ist der „Gartenzauber“, die bislang von Dieter Maier von der SüMa Maier Messen Märkte und Events organisierte Messe. „Die wollen das Konzept überarbeiten“, erklärt Indlekofer. Im April soll feststehen, ob 2020 wieder eine Gartenmesse stattfindet.

Nur im vergangenen Jahr machten die Food Trucks im Weiler Dreiländergarten Station. Diese sind in diesem Jahr nicht mehr vertreten.

Mittelalter und Musik

Lediglich einmal und nicht zweimal wird das Mittelalterfestival in Weil veranstaltet, und zwar am 6. und 7. Juli. Im kommenden Jahr werde das Festival aber wieder zweimal gefeiert, weiß der Geschäftsführer der Landesgartenschaugesellschaft.

Das Elektromusik-Festival „Grenzenlos“ wird am 24. August erneut stattfinden. Noch unklar ist, am Tag zuvor ein Kopfhörer-Festival wieder gefeiert werden soll.

Das Hardrock-Festival „Baden in Blut“ hat sich mittlerweile nach dem Umzug von Lörrach nach Weil am Rhein etabliert und wird am 20. Juli voraussichtlich tausende Musikfans anlocken.

Weitere Termine

Neu wird es auf dem Landesgartenschau-Areal unter dem Titel „Dinorama“ vom 23. bis 29. Juli eine Dinosaurier-Ausstellung mit originalgetreuen Nachbildungen der Urzeittiere geben, womit speziell auch Kinder angelockt werden sollen. Weitere Termine auf dem Gelände sind reserviert für die Gebrauchtwagenmesse (5. bis 7. April), den Jahrmarkt (30. März bis 7. April), den Stoffmarkt (27. April und 14. September) und den Flohmarkt (12./13. April und 27./28. September). Der Zirkus Knie gastiert vom 20. bis 22. September, die Puppenbühne vom 22. bis 24. Februar.

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