Weil am Rhein Wenig Zulauf beim Nachtsport

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Die Egersporthalle bietet den Jugendlichen ausreichend Platz für viele Sportarten. Foto: zVg

Weil am Rhein (zs). Obwohl sich die Stadt Weil am Rhein in Zusammenarbeit mit dem SAK Lörrach darum bemühte, den Nachtsport für Jugendliche wiederzubeleben und sogar im Sommer vergangenen Jahres ein Ersatzprogramm unter freiem Himmel angeboten hat, hat die Pandemie auch hier ihre Spuren hinterlassen. „Der Zulauf war gering“, bilanziert Richard Jung, SAK-Abteilungsleiter für den Bereich Jugend. Auch als im Herbst 2021 wieder das reguläre Programm freitags von 21.30 bis 24 Uhr in der Egersporthalle in Weil am Rhein stattfinden konnte, kamen weitaus weniger als noch vor der Pandemie. Am 15. Oktober hatte die Saison begonnen und bis kurz vor den Weihnachtsferien konnte auch durchgehend gemeinsam Sport getrieben werden, weiß Jung. „Ab Freitag soll es nun wieder weitergehen.“

Üblicherweise stand das Sport- und Bewegungsangebot allen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren offen – eine Anmeldung war nicht erforderlich. „Pandemiebedingt mussten wir die Teilnahme aber bereits Anfang Oktober zu den ersten Terminen auf 24 Personen inklusive der Betreuer beschränken.“ Wer teilnehmen will ist nun zudem verpflichtet, sich in eine Teilnehmerliste einzutragen. „Das ist eine weitere Maßnahme, damit im Ernstfall die Kontakte nachverfolgt werden können.“ Von der Impfpflicht waren bis kurz vor Weihnachten alle Jugendlichen unter 18 Jahren noch befreit, entsprechend hätten diese auch keinen Impfnachweis beim Einlass vorlegen müssen. Ein ohnehin sehr regelmäßiges Testkonzept in den Schulen und die Vorlage des Schülerausweises reichte aus. Jung: „Nun sind aber auch die Zwölf- bis 17-Jährigen nicht mehr von der Impfpflicht befreit.“ Der SAK-Jugendleiter ist sich unsicher, wie sich das auf die künftige Teilnehmerzahl auswirken wird.

Vor Weihnachten war der Zulauf verhalten

Neben der Kontaktnachverfolgung und dem 2G-Nachweis gilt während des Sports Maskenpflicht. Jung vermutet, dass auch das die Jugendlichen eher fernhalte. „An keinem der Termine vor Weihnachten haben wir die Teilnehmerzahl von 24 Personen voll ausgeschöpft.“ Gerade während der Pandemie hält Jung es aber für wichtig, dass die Jugendlichen einen Treffpunkt haben und sich auch gemeinsam bewegen. Die Trainer achten auch darauf, kontaktarme Sportarten wie Badminton oder Volleyball zu spielen, weiß Jung. „Prinzipiell läuft der Nachtsport aber nach wie vor nach dem Konzept, dass die Jugendlichen aussuchen dürfen, was gemacht wird.“ In der Egersporthalle gibt es einen Grundstock an Sportmaterialien, den die Jugendlichen nutzen können. „Andere Dinge, wie Wakeboards oder Musik, bringen die Trainer mit.“ Am Freitag, 14. Januar, haben Jugendliche wieder die Möglichkeit, von 21.30 bis 24 Uhr gemeinsam Sport zu treiben. 

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