Weil am Rhein Werke von Bach bis Gospel erklingen

Mit einem erlesenen Programm aus Werken von Bach bis Gospels gestaltete der Haltinger Musikverein unter der musikalischen Leitung von Aaron Solberg (Zweiter von links) in der Haltinger St. Georgskirche sein Frühjahrskonzert. Foto: Renate Wendt

Weil am Rhein-Haltingen - Für sein traditionelles Frühjahrskonzert in der vollbesetzten St. Georgskirche am Nachmittag des Palmsonntags hatte der Haltinger Musikverein ein erlesenes Programm aus geistlicher Musik ausgewählt. Dazu bot die evangelische Kirche sowohl räumlich als auch akustisch die dazu passende feierliche Atmosphäre.

Unter der Leitung von Musikvereins-Dirigent Aaron Solberg waren Werke zu hören, die von dem bedeutenden Kirchenkomponisten Johann Sebastian Bach bis hin zu afro-amerikanischen Gospels reichten. Dabei beeindruckten das Aktivorchester und auch das Jugendorchester bei der Interpretation der für Blasinstrumente arrangierten Werke. Die zahlreichen Besucher bedankten sich jedenfalls mit recht viel Applaus und entließen die Musiker nicht ohne Zugaben. Durch das Programm führte Dennis Moser.

Für ein erstes Hörerlebnis sorgte nach der Begrüßung durch den Musikvereinsvorsitzenden Jürgen Wehrle das ebenfalls von Aaron Solberg dirigierte Jugendorchester, das zum Auftakt des Konzertes von ihrem Dirigenten arrangierte, bekannte geistliche Werke vortrug. Die jungen Musiker, die bereits einen beachtlichen Leistungsstand erkennen ließen, begannen mit der Melodie „Bless the Lord“ (Lobe dem Herrn).

Werke von Bach und Mozart

Anerkennenden Beifall gab es auch für „Gospeltime“ und den amerikanischen Gospelsong „Swing low, sweet chariot“. Den Wunsch nach Zugabe erfüllten die jungen Musiker mit „American Songs“.

Das Aktivorchester eröffnete seine Vortragsreihe mit „Jesu, Joy of Man’s Desiring“ – besser bekannt unter dem deutschen Titel „Jesus bleibet meine Freude“ aus der Kantate von Johann Sebastian Bach.

Ebenso allseits bekannt war das anschließend dargebotene „Ave Verum“, eines der berühmtesten sakralen Werke, einer Motette von Wolfgang Amadeus Mozart. Danach widmete sich das Orchester mit den Stücken „A Gospel Voyage“ und „In Christ alone“ der christlich-afroamerikanischen Stilrichtung. Hier gelangen auch sehr schön die Soli, die einige der rhythmisch recht vielseitigen Werke enthielten.

Zwei Zugaben gefordert

Den feierlichen Schluss bildete „Amazing Grace“ (erstaunliche Gnade). Dabei handelt es sich um ein beliebtes und allseits bekanntes Kirchenlied, dessen Entstehung es einst dem Kapitän eines Sklavenschiffs verdankt, nachdem sein Schiff in Seenot geriet. Gleich zwei Zugaben forderten die Zuhörer, die einmal mit „Oh Happy Day“ instrumental und anschließend noch einmal zum Mitsingen erfüllt wurden.

Musikvereinsvorsitzender Jürgen Wehrle bedankte sich anschließend bei den Musikern, dem Publikum sowie der Kirchengemeinde. Danach wurde noch zu einem Umtrunk vor der Kirche eingeladen.

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