Weil am Rhein Wieder auf dem Niveau der Vor-Corona-Zeit

Es wird wieder vermehrt eingekauft in Weil am Rhein. Foto: Adrian Steineck

Weil am Rhein - „Es läuft wieder“, freut sich Bernd Hörenz, Vorstandsmitglieder der Händlervereinigung Weil-aktiv, drei Wochen nach der Grenzöffnung. „Es wird immer besser, die Leute kommen wieder. Und auch, dass die Schweizer und Franzosen wieder da sind, merkt man“, berichtet er im Gespräch mit unserer Zeitung. Die ersten drei Samstage seien gut gelaufen. In der Innenstadt sei die Zahl der Einkaufenden auf einem guten Level. „Wir wurden nicht überrannt.“

Einige Geschäfte hätten wieder das Niveau wie vor der Corona-Krise erreicht, freut sich das Vorstandsmitglied. „Aber Aufholen ist noch nicht drin.“ Das Geschäftsjahr sei „bescheiden“ durch die monatelange Schließung der Läden. „Selbst im Baumarkt.“

Die Maskenpflicht stelle allerdings noch ein Hemmnis dar, weiß Hörenz. „Das kristallisiert sich in den Gesprächen immer heraus.“ Vor allem in der Modebranche sei es schwierig. „Da merkt man, dass da noch das kleine Erlebnis fehlt, sich ins Gesicht schauen und alles sehen zu können.“ Im Optiker-Fachgeschäft, wo er arbeitet, gebe es den Vorteil, dass die Kunden die Masken abnehmen dürfen, wenn sie Brillen anprobieren. „Aber das ist eben nicht überall erlaubt“, weiß Hörenz.

Seine eigenen Erfahrungen mit der Maskenpflicht seien übrigens problemlos: „Wenn ein Kunde keine Maske aufgesetzt hat und man ihn nett und höflich darauf anspricht, funktioniert das auch.“

Thema Mehrwertsteuer

Die Senkung der Mehrwertsteuer werde in den Weiler Geschäften weitergegeben. „Die meisten Händler machen das in Form eines Rabatts“, erklärt Hörenz. Das Umzeichnen der Ware sei schlicht zu aufwendig, auch im Hinblick auf die begrenzte Zeit von einem halben Jahr. Deshalb wird der Rabatt an der Kasse abgezogen. „Das lässt sich problemlos umsetzen.“

Lesen Sie das ePaper bis zum Jahresende für nur 39 Euro! Jetzt HIER anfordern.

  • Bewertung
    1

Umfrage

Peter Altmaier

Angesichts zunehmender Coronavirus-Neuinfektionen plädiert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln. „Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat“, sagte Altmaier der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Teilen Sie seine Ansicht?

Ergebnis anzeigen
loading