Weil am Rhein Wieder unterwegs

Weiler Zeitung
Mitglieder und Freunde des Heimatvereins waren unterwegs. Foto: zVg

Weil am Rhein. Nach einer längeren Corona-Pause waren Mitglieder und Freunde des Vereins für Heimatgeschichte und Volkskunde Weil am Rhein wieder einmal gemeinsam unterwegs. Der von Werner Hagenbach und Marlies Maier organisierte Tagesausflug führte zunächst nach Bad Säckingen, wo die Teilnehmer bei einer Stadtführung Ausführungen zum Schloss, zum Trompeter von Säckingen, zur ältesten und längsten gedeckten Holzbrücke Europas und zum Münster mit seiner berühmten Orgel lauschten.

Aus dem Jahr 1748

Anschließend fuhr die Gruppe mit dem Bus weiter nach Murg. Im Ortsteil Zechenwihl hat eine Gruppe von Anwohnern und Unterstützern einen Verein gegründet und verhindert, dass ein Bauernhaus aus dem Jahr 1748 abgerissen wurde. Stattdessen schufen sie ein Denkmal von besonderer Bedeutung, heißt es in einer Mitteilung des Heimatvereins.

Das Hotzenhaus gilt heute als letztes seiner Art und steht ganz oben auf der Liste der zu erhaltenden Denkmäler Baden-Württembergs. Der hölzerne Ständer-Bohlen-Bau sei nicht nur seiner Bauart wegen bemerkenswert, sondern auch wegen der außergewöhnlichen Anzahl an Alltagsgegenständen und Arbeitsgeräten.

Der Ausflug endete mit einem reichhaltigen Schwarzwälder Vesper in der vom Verein ausgebauten Scheune.

  • Bewertung
    0

Umfrage

Coronavirus - Düsseldorf

Im Landkreis Lörrach wurden die Coronamaßnahmen verschärft. Mitunter gilt im stationären Einzelhandel bis auf wenige Ausnahmen die 2G-Regel. Was halten Sie davon?

Ergebnis anzeigen
loading