Weil am Rhein - In bester Feierlaune haben die „Rhy-Deufel“ mit ihren Gästen in der Altrheinhalle in Märkt den 50. Geburtstag der Fasnachtsclique gefeiert. Gekommen waren unter anderem viele Gründungs- und Ehrenmitglieder sowie Vertreter der befreundeten Fasnachtscliquen aus Weil am Rhein und der Region.

Für die der Stadt war OB-Vertreter Gustav Walliser unter den Gästen. Oberzunftmeister Dietmar Fuchs und Zunftmeister René Winzer hatten es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, mit den „Rhy- Deufeln“ das Jubiläum zu feiern. Im bunt dekorierten Saal steigerte sich die Stimmung beim Auftritt der viertältesten Guggemusik Deutschlands, den „Zinke Waggis“. Nichts hielt die Gäste mehr auf ihren Stühlen. Zur fetzigen Guggenmusik wurde geschunkelt und geklatscht. Zwischen den einzelnen Programmauftritten, durch die Stefan Kirn führte, spielte in bewährter Weise die Band „Fashion Project“ Schlager und fasnächtliche Lieder, was sehr gut beim Publikum ankam. Und immer wieder trat an unterschiedlichen Stellen in der Altrheinhalle das stimmgewaltige „Rhy-Deufel“-Chörli auf. Die Sänger bekamen für ihre Einlagen viel Applaus.

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Witzige Sketche fehlten ebensowenig. Mal ging es auf Jobsuche mit überraschendem Ausgang, dann wieder präsentierten sich die Darsteller als Schüler in der „Multi-Kulti Markgräfler-Schule“. Sprachakrobatik gab es in dem Stück „Der Pabst hat in Spiez ein Specksteck z’spot bschellt“. Dass Arbeit und Ausbildung kaum Geld ins Haus brächten, der Kindersegen dagegen um so einträglicher sei, zeigte die Szene im Arbeitsamt. Weitere humorvolle und sehr gut dargebotene Beiträge waren „Die neue Nachbarin“ und „Götz von Berlichingen“. Regie hinter den Kulissen führte Hans Dieter Bauer, der die Auftritte minutengenau getaktet und geplant hatte.

Nach dem Programm und den Ehrungen wurde die Bar eröffnet, wobei die „Alti Fabriknäscht-Clique“ den Service übernommen hatte.

Vorsitzender Simon Kiefer und sein Vertreter Fabio Kammerer freuten sich über die gelungene Jubiläumsfeier. Das nächste Projekt steht schon bald ins Haus. Seit Jahren veranstalten die „Rhy -Deufel“ am Buurefasnachtsfreitag einen „Rhy-Deufel- Ball“ und füllen so den Fasnachtsabend, an dem bisher keine Veranstaltung stattfand, närrisch aus.